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Handball

Montag, 24. September 2018

Wittener TV legt Einspruch gegen Derby-Niederlage ein

WAZ. Es ging hoch her, als sich der TuS Bommern II und der Wittener TV zum Derby in der Handball-Bezirksliga gegenüberstanden. Im Prestige-Duell hatten beide Mannschaften keine Extra-Motivation nötig. Letztendlich setzte sich der Gastgeber knapp mit 24:22 (8:13) durch. Doch endgültig spruchreif ist das Ergebnis noch nicht – denn der WTV hat Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt.

Auslöser der Aufregung um das Spiel war eine Szene gegen Ende des ersten Durchgangs. Die Schiedsrichter pfiffen einen Treffer Bommerns wegen eines Schrittfehlers zurück, per Tempogegenstoß erhöhte der Wittener TV auf 10:7. Doch nach einer Auszeit kurz danach zählte der Treffer Bommerns plötzlich doch. „Das war nicht regelkonform“, sagte WTN-Trainer Peter Kasper. Wirklich Hoffnung auf einen Erfolg des Einspruchs macht er sich aber nicht: „Es wird vermutlich als Tatsachenentscheidung gewertet.“

Sein Gegenüber, TuS-Trainer Günter Biniasch wollte aufgrund des schwebenden Einspruchs nicht viel zu der Szene sagen. Dass es ein abgepfiffenes Tor wegen Schritten gab, konnte er aber bestätigen. Es blieb nicht die einzige Diskussion während des packenden Lokalduells. „Wir waren am Ende rund 15 Minuten über der normalen Zeit“, sprach Biniasch von einer Menge Leerlauf im Spiel.

Trotz des Ärgernisses um das vermeintlich irreguläre Tor, hätte es der Wittener TV gar nicht erst zur Niederlage kommen lassen müssen. Immerhin führte die Kasper-Sieben zur Halbzeitpause scheinbar komfortabel mit 13:8. Doch nach dem Seitenwechsel ließ der WTV immer häufiger von der Hektik anstecken. Überhastete Würfe waren die Folge. „Ich habe meine Spieler versucht, davor zu warnen. Das führte dazu, dass die Würfe noch schneller genommen wurden“, sagte Peter Kasper. Deshalb sprach er letztendlich auch nicht von einer unverdienten Niederlage: „Bommern hat gut gekämpft. Für uns war es ein gebrauchter Tag.“ Auch weil Dirk Oberbossel und Felix Mohri nicht mitwirken konnten.

Während Bommern durch den Sieg nun mit 4:2-Punkten nach drei Spielen Tabellenfünfter ist, steht der WTV mit 2:4-Zählern auf Rang zehn. Wenn das Derby-Ergebnis denn so Bestand hat.

Bommern: Kuhr, Maiwald, Berger; Fischer (2), Speck (4), Kaufmann (5), Prior (1), Cappenberg, Drewes, Kiefer (1), Sipos (6), Debreceni (2).

WTV: Hackerts, Pohl; Winter (1), Gerlach, Wenzel (4), Olenik, Gallinowski (4), Weber (1), Brecht (7), Roehrle (5), Lieberwirth.

WAZ-Bericht von Hendrik Niebuhr

Tabelle: Bezirksliga Ruhrgebiet

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