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Handball

Freitag, 19. Januar 2018

Wiedersehen mit alten Bekannten

WAZ. Dieser furiose Auftritt wirkte noch eine ganze Weile nach: Der spektakuläre 33:32-Erfolg über den VfL Eintracht Hagen II, den sich der TuS Bommern Sekunden vor Schluss daheim erkämpft hatte, sollte den Grün-Weißen nun auch einen gehörigen Schub für die kommenden Partien geben. Am Samstag (19.30 Uhr) geht’s zur SG Schalksmühle-Halver II - dort wollen die Wittener gleich ihren nächsten Sieg landen.

„Ich freue mich auf diese Begegnung“, erklärte Bommerns Trainer Thorsten Stephan vorab. Schließlich trifft er im Sauerland auf zwei ehemalige Weggefährten aus Gevelsberger Zeiten. „Christian Pottkämper und Marco Luciano waren damals bei der HSG meine Spieler - das sind jetzt auch zwei der Leistungsträger von Schalksmühle“, so Stephan. Ohnehin erwartet die Wittener in der Sportschule Löh eine interessante Aufgabe gegen ein Team, das zwar derzeit nur auf dem neunten Tabellenplatz (8:14-Punkte) zu finden ist, durchaus aber die Qualität hat, in der Verbandsliga einige Konkurrenten zu ärgern. „Man weiß ja bei zweiten Mannschaft nie so genau, wer da alles aufläuft. Ich habe das Spiel der SG gegen Hattingen gesehen - das war schon beeindruckend“, erinnert sich der TuS-Coach, dass es die Schalksmühler damals mit dem 43:29 mächtig krachen ließen. Wenngleich durch Verstärkungen aus dem Drittliga-Kader.

„Ganz egal, auf wen wir da im Einzelnen treffen - wir müssen die Aufgabe nehmen, wie sie kommt. Generell müssen wir aber erstmal auf uns selbst schauen“, sagt Thorsten Stephan. Und wenn sein Team wieder eine ähnliche Leistung aufs Parkett zaubern würde wie gegen die Hagener Reserve, „dann müssen wir uns auch in Schalksmühle durchsetzen.“ Dass die Gastgeber ein Team sind, dass laut Stephan „vor allem über den Kampf kommt“, sind die Bommeraner ohnehin von der ersten Minute an gefordert, gegenzuhalten. Schließlich wolle man keine weitere böse Überraschung erleben wie etwa bei den Auswärtspleiten in Plettenberg oder Halingen. „Ausgerechnet gegen diese beiden Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel haben wir unsere vier Punkte abgegeben“, kann der TuS-Coach auch heute noch nicht verstehen, wie seinem Team diese Patzer unterlaufen konnten.

Gewarnt sein dürften die Bommeraner also, mit der nötigen Ernsthaftigkeit an die letzte Partie der Hinrunde heranzugehen. „Wenn wir auch da zwei Punkte holen, dann kann man wirklich von einer starken ersten Serie sprechen“, sagt Thorsten Stephan. Ihm war wichtig, dass seine Schützlinge den knappen Sieg gegen Eintracht Hagen richtig eingeordnet haben. „Die Jungs wussten alle, dass wir das ebenso gut auch hätten verlieren können.“ Will der TuS Bommern also auch weiterhin ganz vorne mitmischen, dann muss er nahezu an jedem Spieltag 100 Prozent Leistung in dieser enorm ausgeglichenen Liga abrufen. „Natürlich war der Erfolg gegen Hagen ganz wichtig für die Psyche, das ist doch keine Frage. Wir werden mit breiter Brust in Schalksmühle antreten.“

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

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