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Donnerstag, 22. Juli 2021

WAZ Witten: Die Schäden werden nach dem Unwetter nun sichtbar

WAZ. Die Wassermassen haben sich langsam zurückgezogen. Nun tritt an vielen Stellen das Ausmaß der Zerstörung erst richtig zu Tage.

Ganz oben auf der Schadensliste dürften dabei die Wittener Wassersportvereine stehen. Ähnlich wie beim RC Witten (wir berichteten) sorgte das Ruhr-Hochwasser auch bei der Drachenboot & Kanu-Gemeinschaft des CCF Witten für großes Chaos.

Das Gelände des CFC Witten stand einen Meter unter Wasser

„Es ist vieles kaputtgegangen“, sagt Geschäftsführer Hannes Reese, der sich zum Zeitpunkt der schlimmsten Überschwemmungen im Urlaub befand und sich erst jetzt einen Überblick verschaffen konnte. „Unser Gelände stand wohl einen Meter unter Wasser.“

Die ersten Aufräumarbeiten wurden von der unterspülten Zufahrt behindert, der mittlerweile aber wieder zu befahren ist. „Es sind schnell viele Leute zum Helfen gekommen. Das ist schon erstaunlich, gerade in der Urlaubszeit.“

Technische Gerätschaften, Mobiliar und Einrichtung der Vereinsräume hingegen: vieles ist zerstört.

Das Drachenboot trieb ab

Die Verluste machten sich auch auf dem Wasser bemerkbar. Einige Boote, darunter das Drachenboot, trieben ab. Während letzteres unter mutigem Einsatz von Freiwilligen gesichert werden konnte, waren andere Boote nicht wieder auffindbar.

Viele Vereine konnten zwar vorläufige Schadenssummen nennen. Doch darauf will sich Matthias Kiehm, Vorsitzender des Stadtsport Verbandes Witten (SSV), nicht uneingeschränkt verlassen. „Es ist eine Momentaufnahme“, erklärt er. „Es waren vornehmlich Laien, die die Schäden untersucht und gemeldet haben. Sie können es nur schwer beurteilen.“

Die derzeit angesetzte Gesamtschadenssumme: mehrere Hunderttausend Euro. Aber eben eine Momentaufnahme. „Wir können noch nichts über Folgeschäden sagen, oder wie viele Vereine sich noch bei uns melden werden, die bislang noch nicht auf ihre Anlagen konnten oder können.“

TuS Bommern muss die Unterkonstruktion des Hallenbodens noch trocknen lassen

Beim TuS Bommern wird der unterspülte Hallenboden für Probleme sorgen. „Wir müssen die Unterkonstruktion trocknen lassen“, so Vorsitzender Gerhard Abstins. „Dazu müssen um die 50 Löcher in den Oberboden gebohrt werden.“

Ein Gutachter sei bereits vor Ort gewesen. Viel mehr könne man derzeit nicht machen, außer zu warten. Denn sowohl Gutachter als auch Spezialfirmen „haben dieser Tage durchaus genug zu tun.“

Die Trainings werden, so gut es geht, in die Gymnastik- und Technikräume verlegt. „Bis Ende September“, vermutet Abstins werde die Halle nicht für den Trainings- und Spielbetrieb nutzbar sein.

Damit würde sich ein Problem für die Handballer ergeben, die am 4. September ihren 1. Spieltag hätten. „Wir sind auf der Suche nach Ausweichmöglichkeiten, möglichst auf Stadtgebiet.“ Eine schwierige Suche. Denn wie in so vielen Städten sind die Hallenzeiten knapp bemessen.

WAZ-Bericht von Stefan Stobbe

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