Kontaktieren Sie uns

Bitte tragen Sie Ihren Vor- und Nachnamen ein!
Bitte geben Sie Ihre Email-Adresse an!
Tragen Sie IhreTelefonnummer ein!
Geben Sie hier Ihre Nachricht ein!

Handball

Montag, 08. Januar 2018

Von der „Marke“ fehlt TuS Bommern das Glück

WAZ. Auch bei ihrer zweiten Teilnahme am Vorbereitungs-Turnier der HSG Hohenlimburg haben es die Handballer des TuS Bommern nicht geschafft, sich fürs Finale zu qualifizieren. Diesmal aber war es besonders knapp: Die Mannschaft von Trainer Thorsten Stephan scheiterte in der Vorschlussrunde lediglich im Siebenmeterwerfen am favorisierten Soester TV.

Eine Woche, bevor es in der Meisterschaft wieder so richtig in die Vollen geht (auf die Bommeraner wartet mit dem Heimspiel gegen den VfL Eintracht Hagen II am Samstagabend gleich der nächste Kracher), wollte der TuS-Coach natürlich testen, wie seine Schützlinge über den Jahreswechsel gekommen sind. Gleich zum Auftakt sah er einen vielversprechenden Auftritt des Verbandsliga-Zweiten gegen den Drittliga-Club TuS Volmetal. Schon des Öfteren hatten sich die Wittener in Testspielen gut gegen die Hagener aus der Affäre gezogen - und auch diesmal merkte man der Stephan-Sieben die große Motivation an. Vor allem Silas Kaufmann zeigte gegen seinen Ex-Club eine starke Partie, warf drei Treffer gegen die Volmetaler. Am Ende schafften die Bommeraner einmal mehr einen Prestige-Erfolg, setzten sich in der 30-minütigen Begegnung verdient mit 12:10 durch und hatten damit schon beste Karten, was die Qualifikation fürs Halbfinale anging.

Danach gab’s lediglich ein Spiel Pause, und die Wittener mussten er neut aufs Feld und ihren Mann stehen - diesmal gegen die „Kempa-Allstars“, eine bunt zusammengewürfelte Mannschaft mit Akteuren aus der Region, die durchweg schon höherklassig aktiv waren. Besonders pikant aus Bommeraner Sicht: Mit Torhüter Mathias Kilfitt stand nicht nur der TuS-Torwarttrainer im Aufgebot des Gegners, zudem spielte mit Linkshänder Thomas Kersebaum noch ein zweiter Akteur für die Auswahl, der schon das grüne Trikot der Wittener getragen hatte. Und dass die „Allstars“ durchaus ein ernstzunehmender Gegner sind, bewiesen sie mit einer reifen Leistung gegen den TuS Bommern. Letztlich siegten Kilfitt und Co. verdientermaßen mit 20:16. Gut, dass die Auswahl danach noch ein 13:13 gegen Volmetal holte - doch zogen die Wittener als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein.

Hier ging es gegen den Oberligisten Soester TV, einen der großen Favoriten bei diesem Turnier. Doch die Bommeraner ließen sich davon nicht einschüchtern, waren vor allem in den ersten 15 Minuten hellwach und legten eine 10:6-Führung vor. Ganz stark spielte vor allem Fabian Jung auf, der es insgesamt auf sieben Treffer in diesen 30 Minuten brachte. Auch Stefan Goldkuhle im Tor verdiente sich eine Bestnote. Mit einem starken Endspurt schafften die zwischenzeitlich mit 12:15 ins Hintertreffen geratenen Bommeraner noch den 15:15-Ausgleich, retteten sich ins Siebenmeterwerfen. Nach insgesamt 16 Versuchen hatte Soest hier das bessere Ende für sich, weil Raban Mazur den entscheidenden Wurf an den Pfosten setzte - damit siegte der Oberligist glücklich mit 22:21. „Gut, dass die Jungs in dieser Partie noch eine so starke Leistung gezeigt haben. Damit sind wir hier nicht nach einer bescheidenen Vorstellung wie gegen die Allstar-Truppe ‘rausgegangen“, so Thorsten Stephan. Überraschend siegten die „Allstars“ auch im Finale, holten sich den Cup durch ein 16:9 gegen die Soester.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz