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Handball

Montag, 29. Oktober 2018

Verdiente Heimpleite für TuS Bommern

TuS Bommern - HSC Haltern-Sythen 23:25

TuS: Kuhr, Uphues; M. Jung, Galys, Kaufmann (1), Groß (1), Burbaum (1), Lindner (3), F. Jung (5), Blechschmidt (2), Rasch-Blümel (1), Tarlinski (3), Schmitz (6).

WAZ. Da war die dreiwöchige Handballpause vielleicht doch ein wenig zu lang für die Verbandsliga-Männer des TuS Bommern. Im Spitzenspiel gegen den HSC Haltern-Sythen wollte der Mannschaft von Trainer Thorsten Stephan nämlich vor vollen Rängen am Bommerfelder Ring herzlich wenig gelingen. Durch die verdiente 23:25 (12:12)-Niederlage fielen die Grün-Weißen auf Rang drei zurück.

„Heute hat kaum einer unserer Spieler seine Normalform erreicht“, so das Fazit des TuS-Trainers. In der ersten Halbzeit wusste zumindest Markus Schmitz dank seiner beherzten Einzelaktionen zu gefallen, nach der Pause war es Fabian Jung, der einige Male sehenswert traf. Ansonsten bissen sich die Wittener vor allem an der exzellenten Defensive der Gäste die Zähne aus. „Unsere Abwehrarbeit war heute sicherlich der Schlüssel zum Erfolg“, erklärte auch HSC-Coach Gérard Siggemann hochzufrieden. Zwar hatte er „insgesamt nur ein Spiel auf schwachem Verbandsliga-Niveau“ gesehen, doch spannend war es über die gesamten 60 Minuten hinweg.

Die Seestädter erwischten den besseren Start, legten gleich mal eine 4:2-Führung vor und hatten auch beim 9:7 (21.) noch die Zügel in der Hand. Erst danach setzten auch die Hausherren vor den rund 400 Zuschauern Akzente, reduzierten vor allem ihre Fehlerquote. Alexander Lindner drehte mit zwei Treffern die Partie - 10:9 (26.). Wenig später hieß es nach einem wuchtigen Abschluss des ansonsten blassen Silas Kaufmann 12:10 für den TuS Bommern, der sich kurz vor dem Seitenwechsel aber noch zwei vermeidbare Gegentreffer fing, so dass es mit einem Gleichstand in die Kabine ging.

„Nach dem 12:10 dachte ich eigentlich, dass wir das Spiel zu unseren Gunsten drehen können“, sagte Thorsten Stephan. Doch er sah sich getäuscht, weil seine Schützlinge auch in den zweiten 30 Minuten in der Deckung kaum einen Zugriff fanden gegen die quirlige HSC-Offensive um Spielgestalter Tim Strotmann, der selbst fünf Treffer beisteuerte. Einige technische Fehler der Wittener ließen Haltern-Sythen erstmals auf drei Treffer wegziehen - 14:17 (41.). Bommern kam neun Minuten vor dem Abpfiff noch einmal heran auf 19:20, kassierte dann aber drei Tore in Serie. Auch Torhüter Clemens Uphues konnte nicht an seine Form der Partie in Hombruch anknüpfen, ließ sich vor allem von den Außenpositionen mehrfach überwinden. Halterns Rechtsaußen Mika Knöner (fünf Tore) kam einige Male mit ganz krummen Würfen zum Erfolg, war maßgeblich am Auswärtssieg seiner Mannschaft beteiligt.

Einmal kam noch Hoffnung auf bei den Bommeranern, die aus einem 20:24 binnen vier Minuten ein 23:24 (59.) machten. Doch selbst als die Seestädter die Tür zu einem möglichen Ausgleich noch einmal weit öffneten, war der TuS nicht kaltschnäuzig genug. Alexander Lindner scheiterte mit einem Tempogegenstoß am kurz zuvor eingewechselten HSC-Keeper Stephan Haunert („das war die Parade des Tages“, lobte sein Trainer), wenig später brachte auch Felix Groß einen schnellen Konter nicht durch.

So machte der herausragende Tim Strotmann mit dem 25:23 in der Schlussminute endgültig den Deckel drauf, Haltern-Sythen bleibt die Nummer eins der Liga. „Der HSC hatte heute eine sensationelle Rückwärtsbewegung, war uns da klar überlegen“, so der TuS-Coach.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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