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Handball

Montag, 24. September 2018

TuS trotzt der Personalmisere

SGSH Dragons II - TuS Bommern 21:27

TuS: Kilfitt, Uphues; M. Jung (1), Galys (1), S. Kaufmann (8), Groß (6/3), Burbaum (2), Lindner, Hitzemann (3), Blechschmidt (5), Rasch-Bluemel (1).

WAZ. Der Handball-Verbandsligist TuS Bommern hat seinen Personalsorgen getrotzt und bei den SG Schalksmühle-Halver Dragons II mit 27:21 (14:9) den zweiten Saisonsieg eingefahren. Beim Comeback von Routinier Thomas Hitzemann ließen die Wittener nichts anbrennen und setzten sich am Ende souverän durch.

Insbesondere im Rückraum mussten die Bommeraner schwerwiegende Ausfälle kompensieren. Fabian Jung und Markus Schmitz fehlten nach wie vor verletzt und Marcel Tarlinski weilte am Samstagnachmittag im Urlaub. Deshalb stellte Hitzemann sich zur Verfügung und Lukas Burbaum wurde nach nur zwei Trainingseinheiten ins kalte Wasser geworfen.

Darüber hinaus setzten die Gäste auf ihren flinken Flügelspieler. Dieses Rezept zahlte sich vor allem im ersten Durchgang aus. Immer wieder fuhr Bommern Tempogegenstöße über Felix Groß (sechs Tore) und Fabian Blechschmidt (5), die nicht zuletzt von TuS-Keeper Clemens Uphues gekonnt ins Szene gesetzt wurden. Letzterer sorgte mit seiner starken Leistung dafür, dass Matthias Kilfitt als Ersatz von Stefan Goldkuhle 60 Minuten auf der Bank sitzen bleiben durfte.

Angetrieben und dirigiert von Silas Kaufmann, spielte Bommern sich in der Schlussphase der ersten Hälfte – 20 Minuten lang hatte Schalksmühle-Halver die Partie offen gehalten – eine 14:9-Führung heraus. „Silas Kaufmann hat in den ersten 30 Minuten überragend gespielt“, lobte TuS-Coach Thorsten Stephan seinen Schützling. Er war mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden, befand allerdings: Wir haben es versäumt, früher höher zu führen.“

Das holte Bommern dann im zweiten Spielabschnitt nach. Den ersten Treffer nach dem Seitenwechsel erzielten noch die SGSH Dragons, dann stellten Burbaum und zweimal Blechschmidt auf 17:10 (34.). Bommern hatte alles im Griff und beim Stand von 20:13 (43.) nahm die SGSH-Reserve eine Auszeit. Die Hausherren stellten um, nahmen fortan Marius Jung und Silas Kaufmann in Manndeckung und erzielten damit kurzzeitig den erhofften Effekt – 20:16 (46.). „Da sind wir etwas aus dem Rhythmus gekommen und mussten uns erst damit zurechtfinden“, befand Stephan. Er nahm seinerseits eine Auszeit und dem Gegner damit endgültig den Wind aus den Segeln.

Die verbleibenden 13 Minuten nahmen die Gäste souverän von der Uhr. Dabei konnte sich Thomas Hitzemann mit seiner Erfahrung verdient machen. „Er hat mit seiner Cleverness und seiner Ballsicherheit sehr zur Stabilität beigetragen“, so Stephan, der schließlich resümierte: „Wir haben vieles richtig gemacht und am Ende souverän und verdient gewonnen.“

WAZ-Bericht von Marcel Kling

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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