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Handball

Sonntag, 11. März 2018

TuS Bommern zündet den Turbo

TuS Bommern - Westfalia Halingen 32:21

TuS: Goldkuhle, Uphues; M. Jung (2), Galys (1), Mazur (4), Groß (5), Burbaum (7), Wichmann, Lindner (1), F. Jung (7/6), Blechschmidt (1), Tarlinski (3), Schmitz (1).

WAZ. Das war die richtige Antwort auf die unglückliche, völlig unnötige Niederlage in Siegen: Die Verbandsliga-Handballer des TuS Bommern wahrten ihre Chancen im Titelkampf durch einen 32:21 (11:10)-Erfolg über den TV Westfalia Halingen, bei dem sie sich in der Hinrunde eine ihrer vier Saisonpleiten abgeholt hatten.

Schon seit einigen Wochen hatten die Wittener vor allem in der Offensive nicht mehr den gleichen Schwung, den gleichen Spielwitz entwickelt, der sie über weite Strecken der Serie zu einem ernsthaften Aufstiegskandidaten hatte werden lassen. Auch gegen die defensiv resolut zu Werke gehenden Mendener Vorstädter stotterte der TuS-Motor vor allem in der ersten Halbzeit ganz gehörig. „Da hat man die Verunsicherung ganz deutlich gesehen. Sowas bekommst du auch nicht von Null auf Hundert einfach ‘raus“, so Bommerns Trainer Thorsten Stephan. Zumindest drehte sein Team einen 2:4-Rückstand gegen die auch im Angriff sehr bissigen Gäste bis zur 18. Minute in eine 7:5-Führung.

Kurz zuvor aber ein Schock für die Hausherren: Spielmacher Markus Schmitz knickte bei einer Angriffsbewegung weg, konnte fortan nicht mehr weiterspielen. „Vielleicht ist was am Innenband“, mutmaßte Schmitz nach Rücksprache mit dem Physiotherapeuten. Auf seine Position rückte danach Marius Jung, in die Pause gingen die Wittener mit einem 11:10.

„Wir haben in der ersten Hälfte lange undiszipliniert gedeckt. Da mussten wir uns erheblich steigern“, so Thorsten Stephan. Bis zur 36. Minute blieb es weiterhin eng (13:12), dann aber nahmen die Bommeraner allmählich Fahrt auf, warfen drei Treffer in Serie zum 16:12 (40.) und hatten beim 18:13 durch ein sehenswertes Tor von Linksaußen Felix Groß erstmals ein Fünf-Tore-Polster. „Es war wichtig, dass wir dann die Leichtigkeit wieder ‘reinbekommen haben, die uns zuletzt abhanden gekommen war. Mit den leichten Toren durch die Gegenstöße haben wir dann unseren Rhythmus wieder gefunden“, sagte Stephan.

Bis zur 49. Minute wuchs der Vorsprung des Tabellendritten auf 24:15 an, vor allem Aushilfs-Kreisläufer Raban Mazur glänzte jetzt durch gnadenlose Effektivität im Abschluss. In kurzer Folge netzte er gleich viermal, da applaudierte auch sein Trainer artig. Gleiches tat der TuS-Coach bei Rückraumschütze Lukas Burbaum, der sich in dieser Phase zu einem der wichtigsten Angreifer aufschwang. Insgesamt sieben Treffer gelangen dem Halblinken, der kaum mehr zu bremsen war. Tor Nummer 30 ging indes auf das Konto von Marius Jung - für die Bommeraner wurde es so doch noch ein rundum gelungener Handball-Abend.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: 1. Herren - Verbandsliga

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