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Handball

Freitag, 10. Mai 2019

TuS Bommern will die letzten Zweifel beseitigen

WAZ. Auf diese letzten 60 Minuten der Saison 2018/19 kommt es an: Noch einmal müssen die Handballerinnen des TuS Bommern an ihre Leistungsgrenze gehen, um ohne jeden Zweifel die Klasse zu halten. Schließlich soll die erste Verbandsliga-Saison nicht zugleich auch die letzte gewesen sein für die Wittenerinnen. Der Spielplan allerdings wollte es so, dass es am Samstag (17.15 Uhr, Böll-Sporthalle) ausgerechnet zum SV Teutonia Riemke geht, der sich auf den letzten Drücker mit einem Sieg auch noch retten könnte.

„Wir wollen unser Problem selbst lösen und in Riemke möglichst gewinnen“, sagt TuS-Trainer Heino Rickmann. Dass die Bommeraner Damen mit großem Selbstvertrauen in die Nachbarstadt fahren, das haben sie sich selbst erarbeitet. Denn in den vergangenen vier Partien verließ der TuS jeweils als Sieger das Feld, stockte sein Punktekonto (aktuell 16:26) entsprechend auf und kann sich nun nach einem Daueraufenthalt in der Abstiegszone auf der Zielgeraden der Serie noch ein Happy-End verschaffen.

„Sollten wir es am Samstag in Riemke nicht selbst schaffen, dann geht unser Blick nach Dortmund“, so Bommerns Coach Rickmann, der nach dem Rücktritt von Michael Wieczorek während der Saison eingesprungen war und auf eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte zurückblicken kann, ehe er das Zepter an das neue Trainerduo Rolf Albus/Katja Niehörster übergeben wird. Warum das Interesse der TuS-Handballerinnen auch dem Auftritt des Konkurrenten Borussia Dortmund III gilt? Die Schwarz-Gelben, die erst am Sonntag gegen den Tabellenzweiten Vorwärts Wettringen ‘ran müssen, liegen aktuell einen Zähler hinter dem TuS Bommern - ebenso wie die HSG Schwerte/Westhofen (beide 15:27), die die Spielzeit am Samstag daheim mit einer Partie gegen die bereits als Absteiger feststehende PSV Recklinghausen II beenden wird.

Sollten sowohl die „Dritte“ des BVB und auch die vom früheren Bommeraner Coach Dirk Hille betreuten Schwerterinnen ihre Aufgaben erfolgreich hinter sich bringen, würden beide an der TuS-Sieben vorbeiziehen, falls diese in Riemke leer ausgeht. Dann hätte auch die Teutonia die Bommeraner Damen aufgrund des besseren direkten Vergleiches hinter sich gelassen und es käme zum Horror-Szenario, dass Rickmanns Team doch noch absteigt. „Das wollen wir mit aller Macht verhindern. Wir werden an das Spiel herangehen wie an die vier vorigen auch. Wir wollen auf alle Fälle etwas mitnehmen aus Riemke“, so der Trainer zuversichtlich.

Bei den Erfolgen gegen die Spitzenteams aus Wettringen und Kinderhaus war der TuS nicht nur defensiv auf dem Posten, sondern überzeugten auch im Angriff mit variablem Spiel. „Wir wissen um Riemkes Qualitäten - leicht wird das auf keinen Fall“, weiß Rickmann, was auf die TuS-Sieben zukommt. Vor allem auf Rechtsaußen Annika Kost sowie Kreisläuferin Annika Albus gilt es aufzupassen - das Duo erzielte beim 35:30 in Kinderhaus zusammen stattliche 19 Treffer.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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