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Handball

Montag, 11. März 2019

TuS Bommern verdient sich ein Remis beim Spitzenreiter

HSC Haltern-Sythen - TuS Bommern 26:26

TuS: Goldkuhle, Uphues; M. Jung, Buchholz, Kaufmann (5), Groß (2), Burbaum (1), Lindner (3), F. Jung (5/1), Blechschmidt (1/1), Rasch-Blümel (1), Tarlinski (4), Schmitz (4).

Zuschauer: 500.

WAZ. „Wir wollen sie ein wenig ärgern“, hatte Bommerns Trainer Thorsten Stephan vor dem Gipfeltreffen bei Spitzenreiter HSC Haltern-Sythen gesagt. Letztlich schafften die Grün-Weißen sogar weit mehr als das, standen kurz vor einem Auswärtssieg in der Seestadt - doch auch das 26:26 (13:13) war unterm Strich ein durchaus gerechtes Resultat nach einer packenden Begegnung, die sämtliche Vorschusslorbeeren bestätigte.

„Ich kann mit dem Punkt leben. Die Jungs haben hier einen fantastischen Job gemacht“, lobte TuS-Coach Stephan sein Team. „Schade nur, dass sie sich nicht komplett für ihren Auftritt belohnen konnten.“ Denn die Bommeraner waren drauf und dran, dem HSC Haltern-Sythen die erste Heimniederlage der Saison beizubringen, führten in der zweiten Hälfte bereits mit fünf Treffern Vorsprung, doch angetrieben von den rund 500 Zuschauern im Hexenkessel des Halterner Schulzentrums rettete der Titelfavorit zumindest einen Zähler ins Ziel. „Für uns war das ein gefühlter Sieg gegen einen starken Gegner. Beide Teams hatten ihre Schwächephasen, aber auch vor allem zwei sehr gute Torleute“, so Haltern-Coach Gérard Siggemann.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start, führten schnell mit 2:0 und 4:2, doch der TuS Bommern war bissig in der Defensive und fand mit zunehmender Spielzeit auch seine Sicherheit im Angriff. Drei Treffer in Serie bescherten den Wittenern eine 7:5-Führung (16.), die sie bald darauf sogar zu einem 11:8 und 12:9 (22.) ausbauen. Immer wieder musste Halterns Hallensprecher dabei den Zuschauern mit Zeitangaben aushelfen, denn ausgerechnet zum Verbandsliga-Topspiel hatte die elektronische Anzeigetafel ihren Dienst versagt. „Das war schon hart, dauernd ohne Zeit zu spielen“, brachte es Bommerns Spielmacher Marius Jung auf den Punkt. Das Resultat war fürs Publikum lediglich abzulesen von einer Spielstandsanzeige vom Tischtennis. Als die Seiten gewechselt wurden, hieß es 13:13 - alles noch drin.

Den besseren Start in Hälfte zwei erwischten die Hausherren, die nach 37 Minuten mit 18:16 vorn lagen. Danach allerdings folgte die stärkste Phase des TuS Bommern, der in der Deckung vorbildlich rackerte, in Clemens Uphues wieder einen exzellenten Torhüter zwischen den Pfosten hatte. Zwölf Minuten lang gestattete man dem Tabellenführer keinen Treffer, zog auf 23:18 (48.) davon. „Wir haben sie in ihren Möglichkeiten ganz stark eingeschränkt“, so Thorsten Stephan. „Ich kann mich nicht erinnern, wann Haltern mal so oft ein Zeitspiel abgepfiffen bekommen hat.“

Doch gelaufen war die Partie damit noch lange nicht. Haltern-Sythen kam noch einmal zurück, hatte hier und da Glück mit kniffligen Schiedsrichter-Entscheidungen und glich in der 56. Minute zum 25:25 aus, legte dann sogar einen Treffer vor. Bommern aber konterte, egalisierte durch den starken Markus Schmitz. Und kam noch einmal in Ballbesitz. Mehr als ein letzter direkter Freiwurf, den Fabian Jung jedoch über den Kasten jagte, war aber nicht drin.

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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