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Handball

Montag, 13. Mai 2019

TuS Bommern muss in die Abstiegsrunde

SV Teutonia Riemke - TuS Bommern 36:24

TuS: Biniasch, Grabe; Hallfarth, Menne (1), Wirges (1), Braun (8/1), Bernstein (3), Köstler (1), Wenzel, Tamko Tuebon (6), Berger (3), Schmidt (1), Striebeck.

WAZ. Die letzten Zweifel an der weiteren Verbandsliga-Zugehörigkeit wollten die Handballerinnen des TuS Bommern in Bochum beseitigen. Dieses Unterfangen ging mächtig daneben - Teutonia Riemke erteilte den Gästen beim 36:24 (17:15) eine Lehrstunde. Nach dem klaren Sieg von Borussia Dortmund III gegen Wettringen steht nun fest: Bommern bestreitet in Hin- und Rückspiel die Abstiegs-Relegation gegen das ostwestfälische Team vom HT SF Senne.

„Ich kann meine Mannschaft nur trösten, weil sie alles gegeben hat, was in ihren Kräften stand“, so TuS-Trainer Heino Rickmann. Zu Beginn der Partie suchten beide Mannschaften den schnellen Torabschluss, was aber nicht immer das gewünschte Ergebnis brachte. Viel mehr profitierten beide von Abwehrfehlern des Gegners. Entsprechend ausgeglichen verlief der erste Durchgang, wo zunächst Riemke mit 5:4 (8.), dann Bommern mit 8:7 (12.) und schließlich wieder Riemke mit 9:8 (14.) führte. Dann aber unterliefen den TuS-Handballerinnen zwei Fehler, was Riemke prompt mit zwei Gegenstößen durch die flinke Dinah Pfizenmaier bestrafte – 11:9 (16.). Aber die Wittenerinnen glichen auch diesen Rückstand durch Treffer von Leslie Tamko Tuebon und Lena Berger aus, so dass der offene Schlagabtausch weiterging, geschenkt wurde sich nichts. Mit der Zeitstrafe für Tamko Tuebon (23.) kippte dann aber die Partie, weil die Bochumerinnen Bommerns Unterzahl ausnutzten und drei Mal in Folge trafen. Mit zwei Treffern in der letzten Minute hielt die Kamerunerin den Rückstand zur Pause (15:17) schließlich noch in Grenzen, obwohl sogar noch der Anschlusstreffer möglich gewesen wäre, aber mit beiden Versuchen scheiterte man an SVT-Torfrau Yvonne Dietrich.

Der Start in den zweiten Durchgang misslang dem TuS völlig. Riemke erzielte drei Treffer in Folge, Josefine Bernstein scheiterte am Siebenmeterpunkt, so dass es in der 37. Minute 20:15 hieß. Weiterhin gelang Bommern im Angriff kaum noch etwas, in der Abwehr hatten sie den Zugriff verloren. Dann sah Tamko Tuebon Rot wegen der dritten Zeitstrafe beim Stand von 19:24. „Mit ihr und vorab auch schon Josefine Bernstein sind mir dann zwei Rückraumspielerinnen weggebrochen“, meinte Rickmann darüber, dass ihm für die letzte Viertelstunde auch noch die Alternativen fehlten. Nach dem 26:21 legte Riemke Tor um Tor nach, zog auf 31:21 davon (55.). Während Riemke den Klassenerhalt ausgiebig feierte, muss der TuS Bommern zweimal gegen die Ostwestfälinnen vom HT SF Senne ‘ran - zuerst daheim (19. Mai). Das Rückspiel findet dann am 26. Mai im Bielefelder Vorort statt.

WAZ-Bericht von Larissa Herrmann

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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