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Handball

Freitag, 28. September 2018

TuS Bommern muss gegen Siegen auf Tim Kolb aufpassen

WAZ. Nach zwei Siegen in Folge kann der Saisonstart des TuS Bommern in der Handball-Verbandsliga als gelungen bezeichnet werden. Rechtzeitig vor dem Spitzenspiel gegen den RSVE Siegen am Samstag (19.30 Uhr; Sportzentrum am Bommerfelder Ring) haben die Schützlinge von Trainer Thorsten Stephan nötiges Selbstvertrauen getankt.

„Wir wachsen weiter zusammen“, stellt der Trainer zufrieden fest. Bei der Niederlage zum Auftakt beim OSC Dortmund war der Schock der noch frischen Ausfälle von Fabian Jung (Muskelfaserriss) und Markus Schmitz (Bänderriss) der Mannschaft anzumerken. Doch die Siege gegen den SV Teutonia Riemke und in der Vorwoche bei der Reserve der SGSH Dragons haben das Vertrauen in die eigene Stärke wieder neu entfacht.

Vor dem Spiel mit den Siegenern, die die letzte Saison direkt hinter den Bommeranern auf dem vierten Platz beendet haben und ebenfalls mit 4:2-Punkten gestartet sind, ist das auch dringend nötig. Der Kader des RSVE hat sich im Sommer zwar stark verändert. „Sie haben aber viele gute junge Leute dazubekommen“, weiß Thorsten Stephan. Zudem können sie mit Tim Kolb auf einen der besten Spieler der Liga zählen. „Er kann ins Eins gegen Eins gehen, aber auch aus dem Rückraum abschließen. Es gibt kein Patentrezept“, hat der TuS-Coach eine Menge Respekt vor dem Rückraumspieler.

Von dessen Qualität durfte sich nämlich in der Vorwoche auch das Spitzenteam HSG Gevelsberg Silschede überzeugen. Mit 27:20 gewannen die Siegener – Kolb traf satte elfmal. Am ersten Spieltag erzielte er gar zwölf Treffer. „Jeder weiß um seine Stärken, aber man kann ihn schwer aufhalten“, rechnet Stephan mit einer Mammutaufgabe für seine Hintermannschaft. „Seine Wirkungskreise lassen sich nur im Verbund einschränken.“ Doch ständiges Doppeln birgt natürlich auch die Gefahr, dass andere Spieler Freiräume erhalten. Es gilt also, beim Verteidigen die nötige Balance zu finden.

Nichtsdestotrotz will sich der TuS gerade vor heimischer Kulisse keine Blöße geben. Schon in der letzten Saison waren die Begegnungen mit dem RSVE Duelle auf Augenhöhe. Dabei setzte sich jeweils die Heimmannschaft durch. Fast genau ein Jahr ist es her, dass die Siegener in Witten gastierten – in einem engen Spiel behielt der TuS letztlich mit 33:30 die Oberhand. „Beide Mannschaften waren im letzten Jahr außerordentlich heimstark. Die Tagesform wird entscheiden, aber ich glaube schon, dass das ein kleiner Heimvorteil sein kann“, hofft Trainer Stephan darauf, dass sein Team die weiße Weste zuhause wahrt.

Immerhin entspannt sich die Personalsituation weiter. Zwar werden Fabian Jung und Markus Schmitz, die wohl erst nach der Herbstpause zurückkommen werden, weiterhin schmerzlich vermisst. Aber mit Marcel Tarlinski kehrt ein weiterer Rückraumspieler zurück ins Team, der in der Vorwoche noch fehlte. „Damit können wir das Tempo höher fahren. Ein Spieler mehr macht schon eine Menge aus“, freut sich der Trainer über die weitere Option.

WAZ-Bericht von Hendrik Niebuhr

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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