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Handball

Donnerstag, 21. Februar 2019

TuS Bommern muss gegen Hombruch kräftig zupacken

WAZ. Drei ganz dricke Brocken hat der TuS Bommern in den kommenden Wochen aus dem Weg zu räumen. Ligaprimus HSC Haltern-Sythen und die zweitplatzierte HSG Gevelsberg/Silschede warten auf das Team von Coach Thorsten Stephan. Als Appetithappen auf die Duelle mit den Spitzenteams bekommen die Zuschauer im Sport- und Freizeitzentrum am Samstag aber zunächst die Partie gegen Westfalia Hombruch serviert (19.30 Uhr). Ebenfalls eine anspruchsvolle Aufgabe, die der TuS in dieser Saison schon einmal bravourös gelöst hat.

Was TuS-Trainer Stephan mit Hombruch verbindet? „Da haben wir eines unserer besten Saisonspiele gemacht“, erinnert sich der 49-Jährige an das famose 34:21 Anfang Oktober. „Daran müssen wir uns am Samstag erinnern“, hofft er vor allem auf eine deutlich verbesserte Abwehrleistung als noch vor Wochenfrist.

Einen Sieg hätte die Mannschaft ihrem Coach einen Tag vor dessen Geburtstag schenken können. Stattdessen trat der TuS mit leeren Händen die Heimreise aus Siegen an, verlor mit 28:30. Auf die Tabellenspitze sind es neun Partien vor Saisonende nun schon sechs Zähler Rückstand. Punktgleich mit Gevelsberg-Silschede liegen die Bommeraner hinter dem souveränen Ligaprimus Haltern-Sythen auf Rang drei. Und die Seestädter dürfen noch einmal häufiger ‘ran. Wohl auch deshalb nahm Stephan am vergangenen Sonntag nicht nur Glückwünsche entgegen, sondern gratulierte den Seestädtern auch schon einmal selbst. Platz zwei wolle man aber im Auge behalten.

Dafür stehen die Chancen zweifelsohne gut. Eine ähnliche Abwehrleistung wie im Siegerland sollte sich die Stephan-Sieben aber künftig verkneifen. „Eigentlich decken wir in dieser Saison gut. Doch in der ersten Halbzeit haben wir dort entscheidende Fehler gemacht“, sagt der TuS-Coach. Erstens habe man nicht im Mannschaftsverbund verteidigt und zweites seien die gegnerischen Angriffsversuche kaum unterbunden worden. So konnte vor allem Siegens Spielmacher Alen Sijaric nach Herzenslust schalten und walten.

Nachlässigkeiten in der Deckung dürften von Westfalia Hombruch gnadenlos bestraft werden. Die Truppe des Trainergespanns um Marc Lauritsch und dem erfahrenen Jörn Uhrmeister fegte Gevelsberg-Silschede zuletzt mit 43:32 aus der Halle. Allein die flinken Außenspieler Jannik Thues und Tobias Böck erzielten zusammen 21 Treffer. Mit Marcel Vogler haben die Dortmunder zudem Drittliga-Erfahrung in ihren Reihen. „Sich auf einen Spieler zu konzentrieren, wäre falsch. Wir müssen aggressiv zu Werke gehen und Hombruchs Spielfluss stören“, fordert Stephan, der vermutlich ohne Fabian Jung (krank) auskommen muss. Allerdings würde das dazu passen, die Geister des Hinspiels noch einmal zu beschwören. Denn auch dort fehlte Jung.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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