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Handball

Freitag, 26. April 2019

TuS Bommern muss beim Team der Stunde ‘ran

WAZ. Kurz vor dem Saisonende droht dem Handball-Verbandsligisten TuS Bommern ein Szenario, das er eigentlich vermeiden wollte. Nach den jüngsten Pleiten in Halingen und daheim gegen Hattingen könnte die Mannschaft von Trainer Thorsten Stephan am Samstag (19.15 Uhr) beim HC TuRa Bergkamen die dritte Niederlage in Folge ereilen - eine vergleichbare Serie gab’s in dieser Spielzeit bislang noch nicht für den aktuellen Tabellendritten.

„Wir werden auch alles daran setzen, das zu vermeiden“, ließ Stephan vor der schwierigen Auswärtspartie des 24. Spieltages wissen. Vielleicht haben die zwei Wochen Osterpause den Bommeranern ja geholfen und man konnte noch einmal Kraft tanken für den Liga-Endspurt. Denn immerhin lockt nach wie vor die Vizemeisterschaft und damit die Chance auf die Teilnahme an einer Aufstiegsrunde zur Oberliga. „Ich bin Sportler durch und durch. Natürlich will ich alles gewinnen, was machbar ist“, stellt Thorsten Stephan mit voller Überzeugung klar. Doch die Trauben hängen am Samstagabend in der Sporthalle am Friedrichsberg schon ein wenig höher als sonst. „Die jüngsten Ergebnisse der Bergkamener sprechen ja für sich. Das ist nun mal die Mannschaft der Stunde“, weiß Stephan.

Von den letzten elf Partien hat der Gastgeber satte zehn für sich entschieden - lediglich das Duell mit dem RSVE Siegen ging daheim verloren (29:30). Eindrucksvoll ist die jüngste Bilanz des Teams von Trainer Thomas Rycharski, denn die gewann daheim gegen Meister HSC Haltern-Sythen (26:25) und dann auch noch bei der so eminent heimstarken HSG Gevelsberg-Silschede (28:23). „Das war ein ziemlich souveräner Auftritt, den muss man erstmal so hinbekommen“, so Thorsten Stephan in Richtung des HC TuRa Bergkamen, der zugleich von der Bommeraner Heimpleite gegen den TuS Hattingen profitierte und auf Rang zwei vorrückte.

Um den Rivalen also wieder vom ersten Verfolgerrang zu verdrängen, muss am Samstagabend ein Sieg her. Dass die Bommeraner gegen Bergkamen gewinnen können, haben sie Ende des vergangenen Jahres mit dem 30:29-Erfolg in eigener Halle unter Beweis gestellt. „Entscheidend wird sein, Zugriff in der Abwehr zu bekommen und möglichst deren schnelle erste und zweite Angriffsphase zu kontrollieren“, so Thorsten Stephan, der zudem die individuellen Qualitäten der TuRaner lobt. „Pascal Terbeck ist nicht ohne Grund Zweiter der Torschützenliste, mit Philipp Moog haben sie einen herausragenden Außen“, so der TuS-Coach. In seinem eigenen Team fehlt wohl allein Linksaußen Felix Groß (Schulter), zudem meldete sich Fabian Jung unter der Woche krank. Bis zum Anpfiff ist Letzterer aber wohl wieder wohlauf - immerhin geht es um den Vizetitel.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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