Kontaktieren Sie uns

Bitte tragen Sie Ihren Vor- und Nachnamen ein!
Bitte geben Sie Ihre Email-Adresse an!
Tragen Sie IhreTelefonnummer ein!
Geben Sie hier Ihre Nachricht ein!

Handball

Sonntag, 18. März 2018

TuS Bommern mischt wieder mit

TuS Bommern - TuS Hattingen 37:25

TuS: Goldkuhle (1), Uphues; M. Jung (2), Galys (4), Kaufmann, Mazur (1), Groß (8), Burbaum (2), Lindner (3), F. Jung (7/2), Blechschmidt (3), Tarlinski (4), Schmitz (2).

WAZ. Willkommen zurück im spannenden Titelrennen der Handball-Verbandsliga. Das Nachbarschaftsduell mit dem TuS Hattingen entschied der TuS Bommern am Sonntagvormittag überdeutlich mit 37:25 (12:8) für sich, hat sich damit den zweiten Platz zurückgeholt und könnte jetzt aus eigener Kraft wieder die Meisterschaft feiern.

Denn am Samstagabend hatten zuvor sowohl Spitzenreiter FC Schalke 04 (30:35 in Siegen) als auch der OSC Dortmund (22:23 bei der PSV Recklinghausen) gepatzt - aktuell liegen die Wittener nur zwei Zähler hinter den „Königsblauen“, die sich am 14. April am Bommerfelder Ring vorstellen. „Für mich persönlich waren diese Ergebnisse keine zusätzliche Motivation - wie das bei den Jungs war, kann ich nicht sagen“, meinte TuS-Coach Thorsten Stephan mit einem leicht süffisanten Grinsen.

Dass seine Mannschaft gegen die unbequemen Hattinger eine der stärksten Deckungsleistungen der gesamten Saison bot, war ihm weitaus wichtiger. „Mir war schon nach einer Viertelstunde klar, in welche Richtung das hier laufen würde“, so der 48-Jährige. Denn da hatten die Bommeraner einen 2:5-Fehlstart umgehend korrigiert und in eine eigene 7:5-Führung (20.) umgewandelt. In dieser Phase gab’s zehn Minuten lang kein Hattinger Tor - die Gastgeber gingen in der Abwehr rigoros und sehr aufmerksam zu Werke, Torhüter Clemens Uphues parierte mehrfach stark. Bis zum 8:8 war Hattingen dann noch auf Augenhöhe - zur Pause aber hieß es dann bereits 12:8.

„Der Sieg in der Vorwoche gegen Halingen hat uns sehr geholfen, danach hat meine Mannschaft die Kurve selbst wieder gekriegt“, so Thorsten Stephan. Besonders zu Beginn des zweiten Abschnitts wurde deutlich, wer dieses EN-Derby wirklich zu seinen Gunsten entscheiden wollte. Bis zur 38. Minute zog der TuS Bommern auf 18:9 davon. „Wir hätten taktisch einiges richtig gemacht, wenn wir nach zwei Minuten der zweiten Hälfte aus der Halle abgehauen wären“, so der zynische Kommentar von Gäste-Coach Frank Osterloh, der sein Team mit all seiner Leidenschaft am Spielfeldrand nicht mehr in die Spur brachte.

Die Wittener waren nun eindeutig Herr der Lage, entwickelten vorne viel Spielwitz und ließen hinten weiterhin kaum etwas anbrennen. Spätestens beim 22:12 von Fabian Jung (45.) drohte das Duell zu eintönig zu werden. Kurz darauf reagierte Osterloh, ließ sein Team nun eine offene Manndeckung übers gesamte Feld spielen - gegen die flinken Bommeraner, bei denen angeschlagener Regisseur Markus Schmitz doch mitwirken konnte, aber kaum ein probates Mittel. Fürs Publikum wurde es so dank einiger schneller Tore noch ein attraktiver Endspurt - mit einem eindeutigen Sieger aus Witten, der nun wieder Titelträume hegen darf.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: 1. Herren - Verbandsliga