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Handball

Montag, 06. Mai 2019

TuS Bommern macht den nächsten Schritt zum Klassenerhalt

TuS Bommern - HSG Hohenlimburg 27:26 (18:14)

TuS: Biniasch, Grabe; Bernstein (7/3), Braun (4), Tamko Tuebon (4), Hallfarth (3), Schmidt (3), Striebeck (3), Wirges, Köstler, Berger (je 1), Menne.

WAZ. Auch wenn sie am Ende noch kräftig zittern mussten, die Verbandsliga-Handballerinnen des TuS Bommern haben mit dem 27:26 (18:14) über die HSG Hohenlimburg den nächsten Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt gemacht. Ganz sicher am Ziel aber sind die Wittenerinnen noch nicht – das Saisonfinale wartet am 11. Mai in Bochum-Riemke.

Für die erfolgreiche Revanche gegen Hohenlimburg legten die TuS-Damen den Grundstein schon in der Startphase der ersten Halbzeit. Mit 6:2 ging das Team von Trainer Heino Rickmann in Front, stand zunächst sicher in der Defensive, erzielte vorne einige sehenswerte Treffer. „Da hat mir unser flüssiges Spiel wirklich gut gefallen“, so der Interimscoach. Die Bommeraner Damen verteidigten bis zum Seitenwechsel ihren Vorsprung, hatten vor allem mit Josefine Bernstein und Leslie Tamko Tuebon die dominierenden Akteurinnen im Rückraum. Zwischenzeitlich lag man mit 10:5 bzw. 13:8 in Front. „Hier und da haben wir allerdings in der Deckung nicht so gut gestanden“, krittelte Rickmann, dem die 14 Gegentreffer ein kleiner Dorn im Auge waren.

Doch auch zu Beginn von Abschnitt zwei deutete nicht viel darauf hin, dass Bommern noch einmal in Bedrängnis kommen würde. Beim 26:19 (40.) lag man erstmals mit sieben Treffern in Führung – Hohenlimburg, für das es tabellarisch ja um nichts mehr ging, agierte nicht zwingend genug, offenbarte auch zu große Lücken in der Defensive. Doch wie schon im Hinspiel, als dem TuS Bommern mehr als 20 Minuten lang kein einziges Tor gelang, folgte auch diesmal wieder eine ganz schwache Phase der TuS-Damen. Überhastete Aktionen, zudem etwas Pech im Abschluss und darüber hinaus immer größere Defizite im Abwehrverhalten ließen die Partie doch noch einmal richtig spannend werden. Tor um Tor holte Hohenlimburg auf, Rickmann versäumte es in dieser Phase, mit Auswechslungen seinem Team mehr Stabilität zu verleihen. Nach knapp 50 Minuten hieß es nur noch 27:26 – jetzt lagen die Nerven blank.

Doch mit Glück und Geschick überstand der TuS Bommern auch diese heikle Situation – der letzte Versuch Hohenlimburgs scheiterte von der linken Außenposition. „Wir hatten am Ende große Probleme mit der HSG-Kreisläuferin“, attestierte Rickmann, der zudem mit seinen Anweisungen nicht mehr zum Team durchdrang. „Insgesamt haben wir dennoch einen guten Job gemacht. Vier Siege in Serie – das muss man erstmal so hinbekommen“, so der Trainer, der allerdings nicht mit dem Riemker 35:30 in Kinderhaus gerechnet hatte. Dadurch wird es im Ligakeller richtig spannend, da der TuS Bommern nach wie vor noch auf einen Abstiegsplatz abrutschen könnte. Dazu allerdings muss man am 11. Mai nicht nur in Riemke verlieren, zudem müssten auch Schwerte-Westhofen und Borussia Dortmund III ihre Partien gewinnen, die aktuell hinter den Wittenerinnen liegen.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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