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Handball

Montag, 16. April 2018

TuS Bommern kommt unter die Räder

TuS Bommern - FC Schalke 04 23:33 (9:17)

WAZ. Alles war angerichtet für einen glanzvollen Handball-Abend. Eine prächtige Kulisse im Sportzentrum am Bommerfelder Ring, dazu zwei Mannschaften, die sich laut Tabelle beste Chancen auf den Aufstieg ausrechnen konnten. Doch zu einem Spitzenspiel hätten zwei gleichstarke Teams gehört. Am Samstagabend allerdings sah der TuS Bommern gegen Liga-Primus FC Schalke 04 überhaupt kein Land, ging mit 23:33 (9:17) unter.

Unmittelbar vor Spielbeginn hätte man noch glauben können, dass es zwischen diesen beiden Rivalen so richtig rund geht. Beide formten einen Kreis, schworen sich auf die Partie ein - doch nur gut zehn Minuten später war bereits absehbar, dass es für die Wittener gegen diese S04-Auswahl nichts zu holen sei. „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, haben in der Abwehr keinen Zugriff bekommen“, erklärte TuS-Coach Thorsten Stephan ernüchtert nach dem Spiel. Mit 1:6 gerieten die Bommeraner ins Hintertreffen, bissen sich immer wieder die Zähne an der resoluten Schalker Deckung aus. So kamen die Gäste auch zu einigen Gegenstößen, die vor allem Rechtsaußen Felix Busjan immer wieder sicher versenkte. Er war bester Mann auf dem Feld, warf insgesamt zehn Tore.

Als es nach 22 Minuten 6:16 aus Sicht der Hausherren hieß, stellte der TuS-Trainer seine Abwehr um, ließ nun ganz defensiv verteidigen. „Das hat anfangs auch gleich gut geklappt, wir haben drei Tore in Folge geworfen“, stellte Stephan fest. Mit einem 9:17 wechselte man die Seiten - und noch hatte Bommern Hoffnung auf eine Wende. „Zuletzt kamen wir ja immer richtig gut aus der Kabine.“ Diesmal aber hieß der Gegner nun mal Schalke 04 - und der drehte jetzt noch mal richtig auf, nutzte jede Schwäche der Gastgeber gnadenlos aus.

In Windeseile setzten sich die „Königsblauen“ auf 22:10 (39.) ab, längst waren die auch körperlich weit unterlegenen Wittener nur noch ein Spielball im Rausch der S04-Handballer. Während die Angriffe der Gäste - mit einem bärenstarken Brüderpaar Thimo und Thorben Kirsch - ein ums andere Mal anmuteten, als hätte jemand auf die Taste mit dem Schnellvorlauf gedrückt, sah es bei der Stephan-Sieben bisweilen beinahe nach Zeitlupen-Modus aus. Eine Viertelstunde vor Schluss war Bommerns Anhang längst die Lust auf dieses Duell vergangen - das 13:27 glich schon einer Demütigung.

Schalkes Spieler feierten ausgelassen jeden Treffer, als stünde der Titelgewinn bereits fest. Die kraftlos wirkenden Bommeraner schenkten die Partie zeitig ab. Nur bei zwei seiner Akteure erkannte Thorsten Stephan, dass sie sich zumindest gegen eine totale Demontage wehren wollten. „Bei uns hatten heute nur unser Torhüter Stefan Goldkuhle und Markus Schmitz Normalform“, stellte der 47-Jährige fest. Immerhin brachte es Spielmacher Schmitz, der vor der Pause auch noch nicht zu seinem Spiel gefunden hatte, noch auf beachtliche sieben Treffer - vier davon in der Schlussphase, als Schalke die Zügel locker ließ. Seine Nebenleute aber standen - wie der Großteil des TuS-Aufgebots - irgendwie neben sich, wie auch Teamkapitän Felix Groß nach Spielende eingestand. „Die Schalker waren uns in allen Belangen überlegen“, so der 26-Jährige. Oberliga-Format hatten am Samstag alleine die Gäste.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

TuS: Goldkuhle, Uphues; Muhr, Galys (1), Kaufmann (2), Mazur (1), Groß (1), Burbaum (2), Lindner (1), F. Jung (4/2), Blechschmidt (2), Tarlinski (2), Schmitz (7/2).

Zuschauer: 500.

Tabelle: 1. Herren Verbandsliga

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