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Handball

Montag, 04. Februar 2019

TuS Bommern bricht nach Traumstart ein - 27:29

Teutonia Riemke - TuS Bommern29:27

TuS: Goldkuhle, Uphues; M. Jung, Buchholz (3), Kaufmann (3), Mazur, Groß (5), Burbaum (1), Lindner (2), F. Jung (3/2), Blechschmidt, Rasch-Blümel (1), Tarlinski, Schmitz (9).

WAZ. Hat sich das Titelrennen in der Handball-Verbandsliga am Samstagabend bereits vorentschieden? Der TuS Bommern nämlich scheint mit Spitzenreiter HSC Haltern-Sythen (28:22 in Siegen) nicht mehr Schritt halten können. Die 27:29 (18:13)-Niederlage bei Abstiegskandidat SV Teutonia Riemke ließ nicht nur den Trainer der Wittener mit einer gewaltigen Portion Frust zurück.

Auch die nach Bochum mitgereisten Anhänger der Bommeraner, die zuletzt eine so starke Serie hingelegt hatten, konnten ihren Augen kaum trauen. Was sich da in der Riemker Böll-Sporthalle abgespielt hatte, warf viele Fragen auf. Vor allem die nach der fehlenden Konstanz im Bommeraner Spiel gegen eine Mannschaft, die man allemal hätte bezwingen müssen. Denn in den ersten knapp 18 Minuten war es mehr als nur ein Klassenunterschied, der die beiden Rivalen trennte. Beim TuS Bommern lief es wie am Schnürchen, die Angriffe funktionierten wie im Training, zudem stand die Defensive felsenfest. Das Resultat war eine 12:3-Führung der Mannschaft von Coach Thorsten Stephan, der dann aber vielleicht den spielentscheidenden Fehler beging.

Nach und nach riss er das TuS-Konstrukt auseinander, wechselte kräftig durch. Auf einmal schlichen sich Leichtsinnsfehler ins Spiel der Gäste, die damit Teutonia Riemke immer mehr aufbauten. Die Bochumer nahmen die Geschenke dankend an, warfen sieben Tore am Stück - nur noch 10:12 (25.). „Danach haben wir uns aber wieder gefangen. Zur Halbzeit dachte ich, wir sind auf einem guten Weg“, so Thorsten Stephan über den 18:13-Pausenstand.

Doch gerade in den ersten Minuten der zweiten Hälfte war der Faden bei den Bommeranern völlig gerissen, kaum etwas wollte noch gelingen. Fast acht Minuten lang blieb der TuS torlos, Riemke kam heran auf 18:19 (40.), schaffte in der 47. Minute mit dem 21:20 die erste Führung in dieser verrückten Partie. „Ich weiß nicht, was wir da nach der Pause gespielt haben. Vorne und hinten gab’s überhaupt keine Disziplin mehr. Wir haben alles getan, um den Gegner wieder stark zu machen. Das ist maßlos enttäuschend“, so Stephan.

In der Schlussphase war der Riss im Bommeraner Spiel nicht mehr zu kitten, Teutonia Riemke kaufte den Gästen nun gänzlich den Schneid ab, lag bisweilen mit drei Treffern vorn (26:23/55.). 80 Sekunden vor Schluss verkürzte Bommerns Bester, Markus Schmitz, auf 26:27 - danach aber folgten zwei Riemker Tore von den Außenpositionen. Beim TuS Bommern blieben nur lange Gesichter.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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