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Handball

Montag, 06. Mai 2019

TuS Bommern belohnt sich für eine späte Aufholjagd

TuS Bommern - PSV Recklinghausen 30:27 (10:15)

TuS: Goldkuhle, Maiwald; Schmitz (10), Kaufmann (4), F. Jung (3/1), Rasch-Blümel (3), Buchholz (2), Burbaum (2), Grajcar (2), Tarlinski (2), M. Jung (1), Lindner (1), Groß (n.e.).

WAZ. Zu diesem letzten Heimspiel der Saison 2018/19 hätte kein anderes Resultat gepasst. Dessen wurde sich der TuS Bommern zwischenzeitlich offenbar auch bewusst und landete gegen die PSV Recklinghausen einen am Ende verdienten 30:27 (10:15)-Erfolg, nach dem es zumindest wegen einer ganz schwachen ersten Halbzeit lange nicht aussah.

Es war auch ein Tag der großen Emotionen bei den Bommeranern, denn am Ende der Partie dieses 25. und vorletzten Spieltages wurde nicht nur das Trainerteam mit Thorsten Stephan und Fabian Kling verabschiedet, zudem erhielten auch die Brüder Fabian und Marius Jung sowie Silas Kaufmann und Raban Mazur Präsente von Abteilungsleiter Thomas Hitzemann, denn sie werden in der kommenden Spielzeit nicht mehr zum TuS-Aufgebot gehören. Dementsprechend wurde es noch ein ganz langer, feucht-fröhlicher Abend im Bommeraner Sportzentrum. „Ich gehe davon aus, dass es die Jungs heute noch richtig krachen lassen“, mutmaßte Trainer Stephan.

Der nach dem Abpfiff auch wieder ein wenig besänftigt schien – schließlich hatten ihn seine Schützlinge während des ersten Abschnitts schon auf eine harte Probe gestellt. „Was da abgelaufen ist, kann ich mir nicht wirklich erklären“, so Stephan. Torhüter Stefan Goldkuhle, neben Markus Schmitz der beste Bommeraner bei dieser Begegnung, gab zu Protokoll: „Irgendwie kann ich mich noch gar nicht so richtig über den Sieg freuen. Da lief ja überhaupt nichts zusammen bei uns.“

Etwas mehr als 20 Minuten waren gespielt, da erzielte Recklinghausens Kai Sodys das 14:5 für seine Farben – und das einmal mehr ohne großen, erkennbaren Widerstand. TuS-Coach Stephan hatte schon nach knapp fünf Minuten seine erste Auszeit genommen – kurz bevor sein indisponiert wirkendes Team das 0:5 einstecken musste. „Wir hatten alles besprochen, jeder kannte die Recklinghäuser Stärken. Aber unser Rückzugsverhalten war gar nicht vorhanden, wir haben ihnen da schön in die Karten gespielt“, so der 49-Jährige. Erst in den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel kam Bommern besser in die Partie, war nun aufmerksamer – und verkürzte immerhin zum 10:15.

„Dann hatten wir ja auch noch 30 Minuten, um das Spiel zu drehen“, setzte Stephan auf den Faktor Zeit und wurde schließlich von seinen Akteuren nicht enttäuscht. Bis zur 43. Minute schafften die Wittener den 19:19-Ausgleich – immer wieder war es der herausragende Markus Schmitz, der die Gäste vor unlösbare Probleme stellte. Zehn Treffer gingen auf das Konto des TuS-Spielmachers, der in der Anfangsphase noch als Aushilfe auf Linksaußen gebraucht wurde, da neben Felix Groß auch Fabian Blechschmidt nicht zur Verfügung stand. Die erste Führung der Gastgeber ging auf das Konto von Fabian Jung – 21:20 (45.). Wenig später zogen die nun ins Rollen gekommenen Bommeraner auf 26:22 davon, sorgten damit für die Vorentscheidung.

„Gut, dass uns Stefan Goldkuhle in den wichtigen Phasen mit seinen Paraden den Rücken frei gehalten hat. Positiv war auch, dass die Stimmung in der Halle nie negativ wurde – auch bei diesem klaren Rückstand“, lobte Thorsten Stephan im letzten Heimspiel seiner dreijährigen Amtszeit beim TuS Bommern das Publikum.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

WAZ-Fotostrecke von Biene Hagel

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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