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Handball

Sonntag, 13. Januar 2019

Solide Leistung reicht für Platz zwei

TuS Bommern - HSV Plettenberg/Werdohl 27:20

TuS: Goldkuhle, Uphues; M. Jung (1), Buchholz (2), Kaufmann (3), Mazur, Groß (1), Lindner (2), F. Jung (2), Blechschmidt (6/2), Schmitz (10/1).

WAZ. Selten zuvor hatte wohl eine Partie des TuS Bommern den Stempel „Pflichtsieg“ nach den 60 Minuten mehr verdient als der Vergleich mit Abstiegskandidat HSV Plettenberg/Werdohl am Sonntagvormittag. Nach einer eher indiskutablen Leistung in Durchgang eins steigerten sich die Wittener immerhin, holten mit einem 27:20 (12:11) den zehnten Saisonerfolg und schoben sich wieder auf Tabellenplatz zwei.

Die Vorlage des OSC Dortmund, der am Freitagabend die zuvor mit Bommern punktgleichen Gevelsberger mit 28:25 bezwungen hatte, nutzte das Team von Trainer Thorsten Stephan. Doch es war eine immens schwierige Geburt, sich gegen den Tabellenvorletzten durchzusetzen. Die Fehlwürfe, die sich die Bommeraner - allen voran ein in Durchgang eins indisponierter Fabian Jung sowie Alexander Lindner - in den ersten 30 Minuten leisteten, reichen in der Regel für eine halbe Saison. „Vielleicht hätte ich Fabian etwas eher schon aus dem Spiel nehmen sollen. Nach der Pause war es deutlich besser bei ihm“, so der TuS-Coach. Dass die Wittener dennoch stetig vorn lagen, hatten sie in erster Linie einem gut aufgelegten Keeper Clemens Uphues sowie Spielmacher Markus Schmitz zu verdanken, der kaum zu stoppen war und zehn Treffer markierte. Stephan aber stellte nach der Partie richtigerweise fest: „Wenn wir in der ersten Halbzeit unsere Chancen ‘reinmachen, steht es 20:11 - und nicht bloß 12:11. Dann hätten wir auch nicht über die Abwehrarbeit reden müssen“, die er lediglich in den ersten zehn Minuten passabel fand.

Kurz vor dem Seitenwechsel lag Bommern dann erstmals mit drei Treffern vorn (12:9), gestattete Plettenberg/Werdohl jedoch noch zwei einfache Tore. „Wenn die irgendwann merken, dass vielleicht was zu holen ist, dann nutzen sie halt ihre Chancen“, so Stephan über den engagierten Gegner. Die eigentlichen Kräfteverhältnisse zwischen diesen beiden Mannschaften allerdings traten dann in Abschnitt zwei doch noch recht deutlich zutage. Der TuS zog über 15:12 auf 18:13 (41.) erstmals mit fünf Treffern davon - jetzt lag wirklich keine Gefahr für den nächsten Heimsieg in der Luft. Die Stephan-Sieben hatte ihren Gegner jetzt recht klar im Griff, konnte sich weiterhin auf die Treffsicherheit von Markus Schmitz verlassen. Auch Rechtsaußen Alexander Lindner und Fabian Jung fanden nun ihr Schussglück wieder - so war für die Sauerländer das 20:23 (54.) das Höchste der Gefühle in Abschnitt zwei. Die Schlussminuten gehörten eindeutig den Wittenern, die noch vier weitere Treffer in Serie folgen ließen, ihr Publikum einigermaßen versöhnlich stimmten.

„Eines steht fest: Gegen den OSC Dortmund müssen wir uns deutlich steigern“, blickte der TuS-Coach schon auf den nächsten Gegner voraus, der am 26. Januar in Wittener vorbeischauen wird.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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