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Handball

Freitag, 08. März 2019

Mammut-Aufgabe beim Titelfavoriten

WAZ. Wie zwingt man eigentlich eine Mannschaft in die Knie, die seit Monaten keinen Punkt abgegeben hat und nur noch rein theoretisch von ihrer Spitzenposition zu verdrängen ist? Viel kniffligere Fragen kann es derzeit wohl kaum geben. Die Verbandsliga-Handballer des TuS Bommern jedenfalls wollen sich am Samstag (19.30 Uhr) dennoch der immens schwierigen Aufgabe bei Tabellenführer HSC Haltern-Sythen stellen. „Wir fahren da ganz sicher nicht hin, um vorher schon den Hut zu ziehen“, gibt sich TuS-Trainer Thorsten Stephan jedenfalls kämpferisch.

Der Respekt vor dem Ligaprimus, dessen formidabler Lauf (14 Siege in Serie) so ganz gewiss nicht zu erwarten war, ist allerdings ohne Frage auch immer Lager der Bommeraner beträchtlich. „Die Halterner spielen eine unheimlich konstante Saison. Andere Mannschaften in unserer Liga haben vielleicht das gleiche Potenzial, können es aber nicht auf Dauer abrufen“, so der 49-Jährige. „Solch ein Spiel, wie wir es beispielsweise bei unserer Niederlage in Riemke erlebt haben, wird sich Haltern nicht leisten“, sagt Stephan. Alleine schon die jüngsten Auftritte des Oberliga-Aspiranten aus der Seestadt untermauern diese Aussage: In Hagen (30:27) haben sich die Halterner ebenso durchgesetzt wie in Gevelsberg-Silschede (28:24).

Was die Mannschaft von Trainer Gérard Siggemann in dieser Spielzeit so stark macht? „Ich denke, es ist die enorme Ausgeglichenheit des Kaders. Wenn bei denen im Rückraum einer mal einen schlechteren Tag erwischt, dann wachsen eben zwei andere über sich hinaus. Die Außen sind in ihren Leistungen sehr stabil geworden, die Abwehr und die Torleute funktionieren - und der HSC trifft in wichtigen Situationen die richtigen Entscheidungen“, so die Einschätzung von Bommerns Coach Thorsten Stephan, dessen Mannschaft das Hinrunden-Duell mit 23:25 verlor.

„In Haltern haben wir ja auch fast schon alles erlebt. Vor zwei Jahren sind wir da ganz übel verhauen worden, in der Vorsaison haben wir dort recht glatt gewonnen“, erinnert sich der zum Saisonende scheidende TuS-Trainer. Der im Übrigen zu 100 Prozent davon überzeugt ist, dass seine Schützlinge in diesem Duell Erster gegen Zweiter „richtig Gas geben“ werden. Gerade in solchen Partien wolle man „zeigen, was man drauf hat und dass man zu Recht dort oben steht. Auf solche Spiele freut man sich ja ganz besonders.“

Die Nachrichten vom bevorstehenden Trainerwechsel und vom Weggang von Linkshänder Silas Kaufmann (nach Volmetal) zum Saisonende hätten den Bommeranern laut Stephan bislang jedenfalls keinen erkennbaren Leistungseinbruch beschert. „Wir werden weiterhin alles daransetzen, unsere Position zu verteidigen und zumindest Vizemeister zu werden.“ Da von den Aktiven kaum jemand ein solches Spitzenspiel verpassen möchte, hat der TuS-Coach am Samstagabend im Halterner Schulzentrum die Qual der Wahl. Auch Torhüter Clemens Uphues steht für das Gipfeltreffen wieder zur Verfügung.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

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