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Handball

Donnerstag, 17. Januar 2019

Kloppenburg der erste „Neue“

WAZ. Sportlich läuft es auch in dieser Saison wieder richtig gut für die Verbandsliga-Handballer des TuS Bommern. Platz zwei hinter dem HSC Haltern-Sythen - da ist auch der Aufstieg durchaus noch in Reichweite. Derweil rüstet sich der Verein bereits zeitig für die nahe Zukunft, denn mit Mattis Kloppenburg vom Ligakonkurrenten OSC Dortmund verpflichteten die Wittener jetzt den ersten Neuzugang für die Spielzeit 2019/20.

„Mattis passt hervorragend in unser Anforderungsprofil. Er ist jung, überaus talentiert, schnell und flexibel einsetzbar im Rückraum“, sagt der Sportliche Leiter der Bommeraner, Thomas Hitzemann. Beim OSC in Dortmund, pikanterweise nächster Liga-Gegner der Grün-Weißen (am 26. Januar), spielt der 20-Jährige im linken oder im mittleren Rückraum. „Die Position ist mir da eigentlich gleich - ich komme auf beiden gut klar“, sagt der Wittener, der sein zweites Seniorenjahr in Dortmund absolviert. Zuvor hat Kloppenburg, der momentan die Ausbildung zum Krankenpfleger absolviert, schon einige interessante Stationen durchlebt in seiner Handballer-Laufbahn.

Die im übrigen beim TuS Bommern begann: „Da bin ich bis zur D-Jugend geblieben. Danach ging es weiter zur JSG Herdecke/Ende“, so der Rückraumspieler. Nach einem kurzzeitigen Abstecher zu den Füchsen nach Berlin kehrte Kloppenburg nach Herdecke zurück, spielte dort bis zum zweiten B-Jugend-Jahr und ging dann nach Magdeburg ans dortige Sportinternat. Mit dem Nachwuchs des SC Magdeburg spielte er in der A-Jugend-Bundesliga, wurde deutscher Vizemeister 2016. „In der Zeit habe ich auch an zwei Nationalmannschafts-Lehrgängen teilnehmen dürfen“, berichtet der 20-Jährige,

Bommerns Trainer Thorsten Stephan ist froh über eine solche Bereicherung für seinen künftigen Kader: „Mir ist Mattis in den Spielen gegen uns gleich aufgefallen. Er ist schnell, technisch stark und hat einen guten Zug zum Tor.“ Mit TuS-Rechtsaußen Alexander Lindner spielte er seinerzeit in der Herdecker Jugend zusammen, dürfte sich als Wittener ohnehin schnell einfinden im individuell starken Aufgebot der Bommeraner.

„Die Nähe zur Halle ist für mich natürlich optimal, auch sportlich sind der TuS Bommern und der OSC Dortmund auf Augenhöhe“, so Kloppenburg, den sein einstiger Jugendcoach Christian Feldmann in die Bierstadt geholt hatte. „Zu ihm war der Kontakt nie abgerissen“, sagt der Blondschopf. Bei den Wittenern ist Mattis Kloppenburg als Ergänzung zu Torjäger Fabian Jung, der künftig etwas kürzer treten möchte, vorgesehen. „Aber auch als Spielmacher kann ich ihn mir bei uns gut vorstellen“, sagt Thomas Hitzemann.

Die Bommeraner Verantwortlichen sind derzeit eifrig bei der Suche nach weiteren Verstärkungen. So will man sich auf jeden Fall noch einen weiteren Kreisläufer ins Aufgebot holen, auch ein zweiter Rechtsaußen steht auf der Agenda. „Und ein weiterer junger Spieler mit Perspektive für den Rückraum würde uns auch gut zu Gesicht stehen“, so Hitzemann.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

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