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Handball

Montag, 18. Februar 2019

Kein Geschenk für Bommerns Trainer

RSVE Siegen - TuS Bommern 30:28

TuS: Goldkuhle, Uphues; M. Jung (1), Buchholz (1), Kaufmann (3), Groß (2), Burbaum (2), Lindner (2), F. Jung (4/1), Blechschmidt (1/1), Rasch-Blümel (4), Tarlinski (3), Schmitz (5).

WAZ. In Geberlaune waren die Handballer des TuS Bommern diesmal an falscher Stelle. Statt ihrem Trainer zu dessen 49. Geburtstag am Sonntag ein kleines Vorab-Präsent in Form von zwei Punkten zu bereiten, verschafften sie dem RSVE Siegen mit ihrer inkonsequenten Spielweise in der Defensive zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Mit 30:28 (18:15) setzten sich die Gastgeber durch - „völlig verdient“, wie auch TuS-Coach Thorsten Stephan anerkennen musste.

Nein, eine wieder aufkeimende Auswärtsschwäche bei seinem Team wollte der Bommeraner Trainer nicht als Ursache für die Pleite im Siegerland festmachen. „Wir haben es einfach zu keiner Zeit geschafft, in der Deckung richtig in die Zweikämpfe zu kommen“, so sein Fazit. Vor allem in den ersten 20, 25 Minuten waren die Gäste viel zu behäbig zu Werke gegangen - und das nutzten die flinken Angreifer des RSVE Siegen weidlich aus. Gerade Spielgestalter Alen Sijaric, vor dem Stephan eindringlich gewarnt hatte, tobte sich da nach Herzenslust aus, warf schon in der Startphase fünf seiner insgesamt acht Treffer.

Keine einzige Führung gestattete Siegen den Bommeranern im Verlauf der Begegnung. Beim 9:6 (12.) waren es erstmals drei Tore Differenz. Selbst als die Wittener wieder herankamen auf einen Treffer (11:12; 12:13), war dies allenfalls eine Momentaufnahme. „Vorne haben wir ja ganz ordentlich gespielt, unsere Angriffe gut zu Ende gebracht, aber hinten waren es einfach zu viele Unzulänglichkeiten“, so Thorsten Stephan. Zudem erwischte Siegen, das sich bis zum Seitenwechsel auf 18:15 absetzte, einen richtig guten Tag.

Ein paar kleine Umstellungen nahm Bommerns Trainer zur Pause vor, und kurzzeitig brachte das auch den erwünschten Effekt. Silas Kaufmann verkürzte in der 36. Minute auf 20:21. Danach aber fiel hüben wie drüben fast vier Minuten lang kein Tor. „Die Chance zum Ausgleich war da, aber wir haben dann entweder leichte Würfe vergeben oder uns technische Fehler erlaubt“, berichtet Stephan. So nutzte der RSVE Siegen die Gunst der Stunde, zog bis auf 26:21 (46.) davon und zog den Wittenern damit offenbar endgültig den Zahn.

„Wir haben dann Alen Sijaric in Manndeckung genommen, einfach noch mal was anderes versucht“, so der TuS-Trainer. Doch mehr als eine minimale Resultatsverbesserung (bis zum 25:28; 52.) war nicht mehr drin. „Mit einer normalen Abwehrleistung hätten wir das Spiel gewonnen“, so Thorsten Stephan. Der zugleich schon Spitzenreiter HSC Haltern-Sythen (30:27 in Hagen) gratulierte: „Das lassen die sich da oben nicht mehr nehmen. Meinen Glückwunsch.“

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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