Kontaktieren Sie uns

Bitte tragen Sie Ihren Vor- und Nachnamen ein!
Bitte geben Sie Ihre Email-Adresse an!
Tragen Sie IhreTelefonnummer ein!
Geben Sie hier Ihre Nachricht ein!

Mit dem Absenden des Kontaktormulars stimme ich der Datenschutzerklärung zu.

Handball

Donnerstag, 12. September 2019

Interview mit unserem neuen Trainergespann Ingo Stary und Viktor Bensmann

Das war eine ganz schön lange Vorbereitung - für die du dir sicherlich vorher ein paar Ziele gesetzt hast. Welche sind erreicht, was ist schon erarbeitet, oder wo seid ihr zumindest auf einem guten Weg?

Stary: Es ist richtig, dass die Vorbereitung lang war. Einerseits durch die vielen Neuzugänge, andererseits durch Änderungen im athletischen und taktischen Bereich war diese Zeit aber auch nötig, um uns optimal für die Saison vorzubereiten. Ein Hauptziel der Vorbereitung lag in der Weiterentwicklung der Mannschaft im athletischen Bereich. Die Ergebnisse des aktuellen Shuttle-Run Testes bestätigen einen Leistungszuwachs im Ausdauerbereich bei einem Großteil der Mannschaft. In diesem Bereich sind wir auf einem guten Weg, jedoch noch längst nicht da, wo wir hin möchten. Gleiches gilt für den Kraftbereich. In diesem Zusammenhang war ein weiteres Vorgehen, den Spielern einen detaillierten Krafttrainingsplan an die Hand zu geben, der sowohl in der Vorbereitung absolviert wurde, als auch während der Saison ca. 1/3 unseres Trainingspensums ausmachen wird. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Spieler von einer Leistungssteigerung in diesem Bereich profitieren werden. Weitere Hauptziele waren die Abwehrtaktiken, das Tempospiel und die Auslösehandlungen zu erarbeiten und zu verinnerlichen. Auch auf diesem Gebiet sind wir auf einem guten Weg. Wir wären sicherlich noch einen Schritt weiter, wenn wir als Mannschaft öfter komplett gewesen wären während der Vorbereitung.

Viktor, du bist 28 Jahre alt und damit ein ziemlich junger Co-Trainer. Seit deinem Achillessehnenriss trittst du kürzer - was ist deine Rolle in dem Gespann mit Ingo?

Bensmann: Ich glaube, meine Rolle ist gar nicht so klar abgesteckt. Ich versuche vor allem, Ingo mit Rat zur Seite zu stehen. Wir sprechen sehr viel und ich sage meistens klar meine Meinung. Das letzte Wort hat aber meistens Ingo. Sonst versuche ich einfach, Ingo etwas zu entlasten!

Ingo, am Samstag gibt's das erste Heimspiel gegen Teutonia Riemke. Worauf können sich die Zuschauer freuen? Und wie schwierig wird dieses erste Saisonspiel?

Stary: Selbst in den Auftaktspielen der Handball-Bundesliga konnte man beobachten, wie schwer ein „erstes Saisonspiel“ sein kann. Vermutlich wird sowohl bei uns, als auch bei unserem ersten Gegner Teutonia Riemke, noch nicht alles rund laufen am Wochenende. Wichtig wird sein, dass die Mannschaft zu 100 Prozent bereit ist, ihr Bestes in der Abwehr zu geben. Dies ist der Grundstein für ein erfolgreiches erstes Saisonspiel. Unsere Zuschauer können sich auf eine top motivierte Mannschaft freuen, die sich mit dem Verein identifiziert und bereit ist, alles zu geben, um erfolgreich zu sein. Wir freuen uns riesig darauf, die Saison mit einem Heimspiel einzuläuten und hoffen auf eine lautstarke Unterstützung unserer Zuschauer.

Wer öfter am Sportzentrum ist, sieht dich auch immer wieder mittrainieren, Viktor - und das gar nicht so selten. Kann es sein, dass du irgendwann in der Saison auch mal aktiv eingreifst oder ist das erst mal nicht geplant?

Bensmann: Aktuell ist es ja etwas aus der Not geboren, dass ich eventuell nochmal wieder angreife. Geplant war das so nicht, aber ich bin ja noch nicht ganz so alt und eigentlich ganz fit, von daher ist es mir nicht so schwer gefallen, wieder einzusteigen. Dass es immer noch Spaß macht Handball zu spielen, kann glaube ich jeder Handballer nachvollziehen.

Du kriegst auch in der Kabine einiges mit von den Jungs - wie ist die Teamchemie beim TuS?

Die Stimmung bisher ist super! Man merkt, dass die Jungs einfach gerne zusammen sind und sich auch außerhalb der Halle sehr gut verstehen. Ich denke, dass uns das in der Saison in der einen oder anderen Situation noch sehr helfen wird.

Ingo, nach deinen ersten gut drei Monaten in Bommern: Fühlst du dich wohl? Was macht diesen Verein aus deiner Sicht aus?

Stary: Mir macht es in erster Linie richtig Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten. Die Jungs sind motiviert und charakterlich ausnahmslos einfach top! Aber auch das Umfeld verdient ein großes Kompliment. Mir ist aufgefallen, dass der TuS Bommern ein sehr familiärer Verein ist, in dem Jeder herzlich aufgenommen wird und in dem alle an einem Strang ziehen. Dies ist mir gerade bei unserem Trainingslager bewusst geworden. Vielen Dank für die großartige Unterstützung der vielen Helfer! Auf eine gute Saison.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.