Kontaktieren Sie uns

Bitte tragen Sie Ihren Vor- und Nachnamen ein!
Bitte geben Sie Ihre Email-Adresse an!
Tragen Sie IhreTelefonnummer ein!
Geben Sie hier Ihre Nachricht ein!

Mit dem Absenden des Kontaktormulars stimme ich der Datenschutzerklärung zu.

Handball

Sonntag, 07. Juli 2019

Interview mit unserem neuen Cheftrainer Ingo Stary

Die ersten zwei Wochen Training liegen hinter dir und der Mannschaft. Wie ist der erste Eindruck, sportlich und menschlich?

Von dem was ich bisher erleben konnte, glaube ich, dass wir als Mannschaft menschlich gut zusammen passen. Denn gerade ein guter Zusammenhalt fördert auch den spielerischen Erfolg. Spielerisch sind wir unterschiedlich aufgestellt, aber ich sehe Potenzial in der Mannschaft und glaube, dass wir durch die 10 Wochen Vorbereitung unseren Weg gemeinsam ebnen können!

Du hast dir in der Endphase der letzten Saison ja auch ein, zwei Spiele des TuS angesehen. In diesem Sommer hat sich das Gesicht der Mannschaft aber verändert, es gibt sechs Neuzugänge. Trotzdem: Haben dir die Beobachtungen dieser Spiele etwas gebracht?

Auf jeden Fall! Durch die Spielbeobachtungen konnte ich mir einen ersten Eindruck von der Bommeraner Spielweise und der allgemeinen Einstellung der Mannschaft machen. Mich interessierte vor allem die Abwehr- und Angriffstaktik und wie die Spieler diese umsetzen. Außerdem konnte ich mir im Vorfeld auch die einzelnen Spieler ansehen (einige sind ja auch schon mehrere Jahre mit dem TuS Bommern verbunden) und mir einen Eindruck von den individuellen Stärken und Schwächen machen. Desweiteren finde ich es auch wichtig, die Hallenatmosphäre zu beobachten. Diese ist schon sehr unterschiedlich in den einzelnen Vereinen.

Deine letzte Trainerstation war die PSV Recklinghausen, mit der du 2017 in die Verbandsliga aufgestiegen bist. Was ist dir wichtig bei den Mannschaften, die du trainierst?

In erster Linie ist es mir wichtig, dass die Trainingsbeteiligung sehr hoch ist, die Jungs motiviert sind und fleißig mitarbeiten. Denn nur so können wir uns stetig verbessern: individuell und als Mannschaft. Außerdem wünsche ich mir Disziplin und eine professionelle Trainings- sowie Spieleinstellung von der Mannschaft. Damit meine ich, dass die Jungs zu 100% für die Spiele fit sind und ihre Lebensweise dementsprechend anpassen. Wenn dies alles gegeben ist, bin ich optimistisch, dass wir in dieser Saison erfolgreich sein können.

Du warst früher Profi beim TuSEM Essen, hast unter anderem mit Gudjon Valur Sigurdsson zusammen gespielt. Du hast dich dann leider recht früh sehr schwer verletzt. Deshalb legst du gemeinsam mit deinem neuen Co-Trainer viel Wert auf Verletzungsprophylaxe, richtig?

Richtig. Meine eigene Verletzung hat mir gezeigt, wie wichtig es gerade beim Handball ist sich auch körperlich gut vorzubereiten. Leider wird der Fokus in vielen Mannschaften noch immer hauptsächlich auf das Spiel an sich gelegt und weniger auf die körperliche Fitness der Spieler. Dies möchten Viktor und ich aber gerne anders handhaben, daher gibt es bei uns eine Trainingseinheit pro Woche mit dem Schwerpunkt der Verletzungsprophylaxe und Athletikverbesserung. Allerdings darf man den Begriff der Verletzungsprophylaxe nicht falsch verstehen: Mit den Übungen können wir es nicht gänzlich verhindern, dass sich die Spieler verletzen, lediglich die Verletzungseintrittswahrscheinlichkeit kann durch spezifische Stabilisations- und Koordinationsübungen minimiert werden. Ich wünsche jedem einzelnen Spieler meiner Mannschaft eine verletzungsfreie Saison!

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.