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Handball

Sonntag, 24. Februar 2019

Im Schaufenster des TuS Bommern steht diesmal Lukas Burbaum

TuS Bommern - TuS Westfalia Hombruch 28:26 (18:12)

Spielfilm: 2:0, 2:1, 4:1, 5:2, 5:4, 7:4 (10.), 10:7, 10:8, 12:8, 12:9, 13:10 (24.), 16:10 (27.), 18:12 (Halbzeit), 18:17 (36.), 19:17, 19:18, 22:18 (43.), 23:19, 23:21, 24:22, 26:22 (52.), 27:23, 27:26 (59.), 28:26.

TuS Bommern: Goldkuhle, Uphues (n. e.) – M. Jung (3), Buchholz, Kaufmann (1), Groß (6), Burbaum (4), Lindner, F. Jung (n. e.), Blechstein (4/4), Rasch-Blümel (4), Tarlinski, Schmitz (6).

WAZ. Wenn der TuS Bommern in seinem Sport- und Freizeitzentrum ein Schaufenster mit seinen herausragenden Handballern hätte, stünde Lukas Burbaum kaum als Blickfang in der ersten Reihe. Doch am Samstagabend posierte er ganz weit vorne, vor allen anderen. Die Nummer 15 war die unangefochtene Nummer eins der TuS-Feldspieler. „Das war eine überragende Leistung“, lobte Trainer Thorsten Stephan den 26-Jährigen nach dem 28:26 (18:12)-Erfolg über den TuS Westfalia Hombruch und der Rückkehr auf den zweiten Verbandsliga-Tabellenplatz.

Die Note eins verdiente sich Lukas Burbaum vor allem als Chef der Bommeraner 5:1-Deckung. Dort hatte er eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, nämlich das Wirken der Hombrucher Kreisläufer einzuschränken, was gegen Ruben Feldmann nicht nur schwierig, sondern auch sehr schwer war – und zwar um einiges mehr als 100 Kilo. „Er hat 60 Minuten lang gearbeitet und gearbeitet“, sagte Thorsten Stephan. „Und er hat im Angriff immer wieder wichtige Tore erzielt.“

Die Tore Lukas Burbaums aus dem Rückraum – unter anderem zum 20:18 und 21:18 sowie zum 24:21 – waren auch deshalb besonders wichtig, weil der TuS Bommern in der zweiten Halbzeit drauf und dran war, die Herrschaft in dieser Partie abzugeben. „Wir haben eine hervorragende erste Halbzeit gespielt und hätten sogar noch höher führen können“, sagte Thorsten Stephan zu Recht. Das Pausentor zum 18:12 durch Kreisläufer Yannick Rasch-Blümel, das Markus Schmitz und Alexander Lindner vorbereitet hatten, war das Ergebnis der Auszeit und großartig.

„Aber dann kamen die verrückten sechs Minuten nach der Pause. Eigentlich wollten wir so weiterspielen, machen aber plötzlich alles falsch und haben nicht mehr die Ruhe im Angriff“, erklärte der 49-jährige TuS-Trainer. Jene sechs Minuten nutzte der TuS Westfalia Hombruch zu einem 5:0-Lauf. Die Gastgeber lagen nur noch mit einem einzigen Treffer vorne, und Thorsten Stephan zückte frühzeitig die Grüne Karte zur Auszeit. Dies zahlte sich insofern aus, als wieder etwas mehr Besonnenheit ins Bommeraner Spiel zurückkehrte.

Als dann Stefan Goldkuhle zweimal klasse parierte, schien bereits alles klar zu sein. Der Routinier musste wegen der Knöchelprellung von Clemens Uphues durchspielen, entschärfte unter anderem drei Siebenmeter-Bälle und „hat seine Aufgabe sehr souverän gelöst “, wie Thorsten Stephan meinte. Diese beiden Goldi-Taten jedenfalls waren Wegbereiter zu zwei Gegenstößen für Felix Groß, die der Kapitän zum 25:22 und 26:22 nutzte.

Endlich die Entscheidung?

Nein. „Wir haben den Deckel nicht draufgemacht“, sagte der TuS-Coach, der nach dem Hattrick von Hombruchs bis dahin blassem Kapitän Ole Sasse sogar zittern musste. Doch dann traf ein Mann, der sonst regelmäßig in der ersten Reihe des Bommeraner Handball-Schaufensters steht, in der zweiten Halbzeit aber lange Zeit nur einen hinteren Sitzplatz hatte, zum 28:26 und erlöste sein Team: Maggi Schmitz. „Mir ist“, sagte Thorsten Stephan, „ein Stein vom Herzen gefallen.“

WAZ-Bericht von Andree Hagel

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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