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Handball

Dienstag, 18. Dezember 2018

HSV bricht Bommerns Heimnimbus

TuS Bommern II - HSV Herbede 19:30

TuS: Kuhr, Mohr; Schreiber (1), Speck (2), Kaufmann (1), Prior (3), Grajcar, Cappenberg (1), Jungermann, Gebel (1), Berger, Kiefer (1), Sipos (6/4), Frank (3).

HSV: Filter, Bentlage; Lange, Busch (2/1), Vohmann (3), Schmitz (4), Hoffmann (2/2), Trösken (3), Meuren (3), Filla (1), S. Hein (4), Hirschberg (2), Windfuhr (1), Ehrhardt (5/2).

WAZ. Vor dem Derby lagen der TuS Bommern II und der HSV Herbede in der Tabelle der Handball-Bezirksliga gleichauf. Während der 60 Minuten am Sonntagmittag spiegelte sich das auf dem Feld im Sportzentrum allerdings nicht wider. Die Herbeder wiesen den Lokalrivalen deutlich mit 30:19 (15:9) in die Schranken. Wie überlegen der HSV war, zeigt die Tatsache, dass Bommern schon gegen Ende der ersten Halbzeit zwischenzeitlich einem Rückstand von neun Toren hinterher lief.

„Der Wille war da. Aber wir haben nicht ins Spiel gefunden“, resümierte Bommerns Trainer Günter Biniasch. Vom Nimbus, in 2018 Zuhause ungeschlagen zu sein, war nichts zu sehen. Von der ersten Sekunde an wirkten die Gäste aus Herbede frischer und aggressiver. Die Mannschaft von Trainer Marko Weiß trat so auf, wie man sich das in einem Derby vorstellt. In der ersten Viertelstunde kämpfte die TuS-Reserve noch dagegen an und hielt die Partie bis zum 6:9 offen. Danach lief bei der Biniasch-Sieben aber nichts mehr zusammen und Herbede zog binnen zehn Minuten auf 6:15 (26.) davon. „Wir haben von beiden Halbpositionen schlecht geworfen. Dadurch konnte Herbede defensiv stehen und uns auch das Kreisläuferspiel schwer machen“, sagte Biniasch.

So rückte auf Herbeder Seite insbesondere Till Filter, eigentlich Schlussmann der HSV-Reserve, in den Fokus. „Er hat richtig gut gehalten und starke Pässe gespielt“, sagte Herbedes Trainer Marko Weiß. Dadurch konnten die Herbeder ihr Tempospiel aufziehen und immer wieder einfach Tore erzielen. Mit drei Treffern in Serie kurz vor der Halbzeit gestaltete die TuS-Reserve den Rückstand noch halbwegs erträglich: 9:15. Noch war eine Aufholjagd also möglich.

Und tatsächlich: Bommern kam engagiert aus der Kabine und verkürzte schnell auf 11:15 (33.). „Wir haben da mit dem Willen, der zu einem Derby gehört, angefangen“, sagte TuS-Coach Biniasch. „Dann haben wir aber zwei Zeitstrafen bekommen und uns davon nicht mehr erholt.“ Herbede bekam nun kaum Gegenwehr entgegengestellt und wusste diesen Umstand auszunutzen. Innerhalb von sieben Minuten zog die Weiß-Sieben auf 22:11 (45.) davon und entschied damit die Partie. „Wenn man erstmal so eindeutig führt, dann läuft es irgendwann automatisch“, sagte Weiß. „Wir haben gut gespielt und waren vor allem in der Abwehr richtig stark. Deshalb haben wir verdient gewonnen“, resümierte der Gästecoach. Er lobte Kreisläufer Dominik Filla, an dem es im Innenblock kein Vorbeikommen gab.

Günter Biniasch war hingegen vom Auftritt seiner Schützlinge enttäuscht: „Wir kennen solche Spiele, aber bisher nur von unseren Auswärtsauftritten. Jetzt haben wir zum ersten Mal in eigener Halle nicht an uns geglaubt.“

Tabelle: Bezirksliga Ruhrgebiet

WAZ-Bericht von Marcel Kling

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