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Handball

Dienstag, 30. Januar 2018

HSG entzaubert Bommeraner

WAZ. Im Kreisliga-Derby überrascht die HSG Annen-Rüdinghausen Titelkandidat TuS Bommern II und gewinnt mit 26:23. Reserve des HSV Herbede verliert.

Im Blickpunkt stand am 14. Spieltag der Dortmunder Kreisliga-Gruppe das Derby zwischen der HSG Annen-Rüdinghausen und dem TuS Bommern II. Mit einem knappen Heimsieg meldeten sich die HSG-Handballer dabei wieder im Titelrennen zurück. Im Kreis Industrie musste sich derweil der HSV Herbede II im Spitzenspiel der Gladbecker Drittvertretung geschlagen geben.

HSG Annen-Rüdinghausen - TuS Bommern II 26:23 (12:10). Erfolgreich Revanche genommen für die Hinspiel-Pleite haben die Gastgeber gegen die zuletzt so starken Bommeraner, die im Derby nicht nur einige Stammspieler ersetzen mussten, sondern darüber hinaus auch nur eine mittelprächtige Angriffsleistung boten. Die HSG führte flott mit 3:0, kassierte erst nach knapp acht Minuten das erste Gegentor. Kurz nach dem Wechsel zog das Team von Martin Wrobel über 16:12 auf 20:13 weg. Bommern aber konterte, kam noch mal auf 23:24 heran (57.). Die Tore von Christian Weigelt und Fabian Bödecker ließen dann aber doch die HSG jubeln, die bei drei Zählern Rückstand auf Rang eins weiterhin selbst gute Karten im Rennen um den Bezirksliga-Aufstieg hat.

Tabelle 2. Herren - Kreisliga

DJK Komet Dortmund - DJK TuS Ruhrtal 19:19 (9:8). Zum Start der Rückrunde weckten die zuletzt so sicheren Ruhrtaler Erinnerungen an den desaströsen Saisonstart. Bereits innerhalb der ersten Spielminuten vergaben die Ruhrtaler zahlreiche hochkarätige Torchancen, lagen dann mit 2:6 hinten. Bis zur Pause verkürzte man zwar auf 8:9, Grund zur Euphorie bestand jedoch noch lange nicht - dafür war die Offensivleistung zu dürftig.

Daran änderte sich nach der Pause nicht viel. Lange blieb es ausgeglichen, dann gerieten die Ruhrtaler in Rückstand (15:18/50.). Erst in den Schlussminuten gelang den Ruhrtalern nach etlichen weiteren vergebenen Chancen der Ausgleich zum 19:19. Entsprechend frustriert war auch Trainer Stephan Pade nach dem enttäuschenden Remis: „Über die Abwehrleistung inklusive der Torhüter gibt es nicht viel zu sagen. Bis auf wenige Szenen ist das ein ganz ordentlicher Auftritt gewesen.“

VfL Gladbeck III - HSV Herbede II 27:25 (15:10). Eine unglückliche Niederlage kassierte die Herbeder Reserve im Topspiel gegen Gladbeck. „Wir haben in Halbzeit eins einfach im Angriff kein Mittel gefunden“, befand Trainer Marko Weiß. Sören Hein war durch seine Erkältung angeschlagen, auf Mario Vuk musste der HSV ganz verzichten. Nach der Pause lief es dann zwar besser, Herbede kam Tor um Tor heran, ging sogar durch den herausragenden Walter Haupt mit 22:21 in Führung (47.). Am Ende aber reichte es doch nicht ganz zum Sieg - auch, weil zwei Landesliga-Akteure Gladbecks Spiel ihren Stempel aufdrückten.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz