Kontaktieren Sie uns

Bitte tragen Sie Ihren Vor- und Nachnamen ein!
Bitte geben Sie Ihre Email-Adresse an!
Tragen Sie IhreTelefonnummer ein!
Geben Sie hier Ihre Nachricht ein!

Handball

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Heino Rickmann übernimmt Bommerns A-Jugend

WAZ. Ein alter Bekannter ist zurück beim TuS Bommern. Heino Rickmann, lange Jahre erfolgreicher Trainer der Damenmannschaft und der zweiten Herrenmannschaft übernimmt ab dem 1. Januar die A-Junioren des Klubs. Ziel ist es, langfristig erfolgreich zu arbeiten und den Nachwuchs an die erste Mannschaft heranzuführen.

„Wir wollen uns im Jugendbereich anders aufstellen. Die Verpflichtung von Heino Rickmann ist ein Puzzleteil, das dabei helfen soll“, sagt Björn Pinno, Abteilungsleiter der Handballer. In der aktuellen Spielrunde marschiert die älteste Jugendmannschaft des Klubs bisher verlustpunktfrei durch die Bezirksliga, den neuen Jahrgang soll Rickmann auf die Aufstiegsrunde im Frühsommer vorbereiten. „In den vergangenen Jahren wurde hier schon eine gute Jugendarbeit geleistet. Die erste Herrenmannschaft in der Verbandsliga betreibt aber fast schon Leistungssport, darauf müssen wir den Nachwuchs vorbereiten“, sagt Pinno und erklärt: „Da geht es nicht um die goldene Ananas. Da herrscht Konkurrenzkampf und Leistungsdruck.“

Mit Heino Rickmann glauben Björn Pinno und der für die Jugendabteilung verantwortliche Uli Müller den richtigen Mann gefunden zu haben. „Er bringt die fachliche Qualität mit und außerdem die Souveränität, Jugendliche zu führen“, sagt Müller. Auch Müller betrachtet die A-Jugend als einen wichtigen Baustein für den Seniorenbereich.

Der Rückkehrer selbst freut sich auf seine neue Aufgabe und brennt förmlich darauf in den Trainingsbetrieb zu starten. „Ich hatte hier schon einmal sechs schöne Jahre. Der TuS ist leistungsorientiert, verspricht Qualität und ist ein gut geführter Verein. Ich freue mich auf die langfristige Zusammenarbeit“, sagt Rickmann. Er weiß, dass es einerseits um erfolgreiche Spiele geht, andererseits die Entwicklung der Nachwuchsspieler im Vordergrund stehen wird. „Der Angriff gewinnt Zuschauer, die Abwehr Spiele. Gerade die Jungs in diesem Alter müssen in Sachen Handlungsschnelligkeit, Technik und Spielzüge geschult werden. Ich werde in vielen kleinen Gruppen trainieren lassen“, so Rickmann.

Seit 28 Jahren trainiert er Mannschaften im Jugendbereich und weiß, worauf es ankommt. „Ein Verein kann nur erfolgreich sein, wenn die Jugend und die erste Mannschaft sich im Gleichschritt entwickelt. Gerade in dem Alter, in dem die A-Jugendlichen sind, sind die Spieler besonders neugierig und wollen auf den Seniorenbereich vorbereitet werden“, sagt er. Als Beispiel nennt er die Damenmannschaft von Borussia Dortmund, die nicht nur in der Bundesliga für Furore sorgt, sondern deren Nachwuchsteams ebenfalls sehr erfolgreich sind. Auch dank des Stützpunktes. „So etwas bekommt man aber nur, wenn man vorher schon eine erfolgreiche Entwicklung hingelegt hat“, sagt Uli Müller.

Ihm liegt viel daran, dass sich die Jugendlichen im Bommeraner Sportzentrum wohlfühlen. „Es soll das Wohnzimmer für die Jungs und Mädels sein und ich weiß, dass viele das auch schon so wahrnehmen“, freut sich Müller darüber, dass viele Jugendliche ihre Freizeit beim TuS verbringen und sich auch außerhalb der Trainingseinheiten engagieren. Ein Teil dazu beitragen soll künftig Heino Rickmann. Das Ende der Fahnenstange ist damit aber noch lange nicht erreicht, auch in den unteren Jugendmannschaften möchte sich der TuS kontinuierlich verbessern. Damit der Nachwuchs langfristig den Weg in die erste Herrenmannschaft findet – und dort viele Zuschauer anlockt. Mit starken Leistungen im Angriff und in der Abwehr.

WAZ-Bericht von Maximilian Lazar