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Handball

Montag, 07. Januar 2019

Harte Arbeit bis zum Bommeraner Erfolg

WAZ. Ein erlebnisreiches Handball-Wochenende ist vorüber - und sowohl bei den Frauen wie auch bei den Männern gibt es den gleichen Stadtwerke-Cup-Gewinner wie im Vorjahr. Die Verbandsliga-Herren des TuS Bommern setzten sich in einem guten Finale gegen den HSV Herbede mit 32:26 durch, letztlich entschied die bessere Physis zugunsten des Favoriten.

Endspiel:TuS Bommern - HSV Herbede 32:26 (18:12). Wie schon an den beiden Tagen zuvor war auch zum Abschluss des Turniers das Sportzentrum am Bommerfelder Ring bestens gefüllt. Die beiden stärksten Teams bestritten die finale Partie - und die verlief durchaus enger, als man es vielleicht hätte vermuten können.

In den ersten 20 Minuten der über die volle Spielzeit gehenden Partie lag der TuS Bommern zwar fast durchweg vorne, richtig abschütteln ließen sich die bissigen Herbeder aber nicht. Nach dem 9:8 allerdings ließ beim HSV ein wenig die Kraft nach - Bommern nutzte das, zog davon auf 15:9, hatte auch zur Pause (18:12) ein recht sicheres Polster.

Doch geschlagen war der Bezirksligist beileibe noch nicht. „Ich fand es erstaunlich, dass in den Jungs noch so viel Energie steckte. Ich hätte mir gewünscht, im Rückraum mehr Alternativen zu haben“, so HSV-Coach Marko Weiß, dessen Schützlinge auf 19:21 herankamen (40.). Wenig später allerdings war die aufkeimende Herbeder Euphorie auch schon wieder ein wenig verflogen, denn da hatte sich der Favorit auf 27:20 (46.) abgesetzt. Besonders packend war das Bruderduell zwischen Bommerns Markus Schmitz und dem zwei Jahre jüngeren Matthias im Herbeder Trikot. Beide drückten dem Auftritt ihres Teams den Stempel auf, wurden vom Publikum für sehenswerte Treffer gefeiert.

In der Schlussphase verwaltete der TuS Bommern seinen Vorsprung, das 32:24 durch den neunfachen Torschützen Felix Groß brachte die Entscheidung. „Das waren angesichts unserer dünnen Besetzung drei harte Tage - die Jungs haben das aber gut hinbekommen“, so Bommerns Trainer Thorsten Stephan. Dass der zwischendurch mit ausgekugeltem Finger ausgefallene Marcel Tarlinski dennoch weiter mitwirken wollte, quittierte der 48-Jährige gelassen: „Er wollte mit seinem getapten Finger weiterspielen. Ich habe gesagt: Damit spielst du keine Minute.“

TuS: Goldkuhle, Uphues; M. Jung (3), Buchholz (1), Galys (1), Mazur (2), Groß (9/3), Lindner (3), Blechschmidt (4/1), Tarlinski (1), Schmitz (8).
HSV: Bentlage, Filter, Lange; Busch (1), Bottländer, Schmitz (6), Hoffmann (2), Trösken (2), Hake (3), Meuren (1), Filla (1), Hein (3), Hirschberg (2), Ehrhardt (5).

Spiel um Platz drei: Wittener TV - SG ETSV Ruhrtal 18:15 (10:8). Erfolgreich nahm der Bezirksligist Revanche für die Niederlage aus der Gruppenphase. Allerdings musste sich der WTV im „kleinen Finale“ ganz schön strecken, um den Kreisligisten in die Schranken zu weisen. Nach den ersten 20 Minuten lag das Team von Jan-Felix Löffler mit zwei Treffern vorn, doch die SG ETSV Ruhrtal glich bald zum 11:11 aus. Am Ende jedoch siegte der WTV mit 18:15, erlaubte sich einfach weniger Fahrkarten in der Offensive.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

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