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Handball

Freitag, 19. Oktober 2018

Handballcamp: Schüler sind trotz Herbstferien fleißig

WAZ. Ziemlich wuselig ging es in dieser Woche im Sport- und Freizeitzentrum des TuS Bommern zu. Ex-Nationalspieler Chrischa Hannawald war wie in den letzten Jahren wieder mit seiner Handballschule zu Gast. Rund 50 Kinder flitzten von Dienstag bis Donnerstag über das Hallenparkett.

Ob es Spaß macht? „Na klar“, sagt Alessio trotz ein paar kleiner blauer Flecken. Er rennt nach der Trinkpause schnell wieder zurück zur Ballkiste. Schließlich wird gerade der Torwurf geübt. Das macht besonders Laune. Für ihre Lieblingssportart stehen die Schüler im Alter von acht bis 14 Jahren früh auf. Und das, obwohl derzeit eigentlich Herbstferien sind. Los geht’s am Bommerfelder Ring um 9 Uhr mit dem Aufwärmen. „Meistens machen wir kleine Fangspiele“, sagt C-Lizenz-Trainer David Delp, der Campgründer Chrischa Hannawald als zweiter Trainer zur Seite steht. Calvin Scheinhardt, der beim TuS Bommern gerade seinen Bundesfreiwilligendienst ableistet, übernimmt auch eine Übungsgruppe. „So können wir die Gruppen ganz gut nach Alter und Leistungsstand einteilen“, erklärt Delp.

Nach dem Warmmachen geht’s ans individuelle Training. Vor allem Kraft- und Koordinationsübungen stehen im Vordergrund. An drei Stationen wird geschwitzt, bevor das wohlverdiente Mittagessen wartet. Bommerns Organisator und Allesmacher Ralf Drewes tischt auf. Salat, Pasta, Käsehäppchen – Drewes’ Küchencrew um die TuS-Trainer Maurice Abstins und Michael Frank macht hungrige Handballkinder glücklich und satt. Gut gestärkt geht’s für die Schüler so zurück in die Halle.

Dort wird dann bis 16 Uhr vor allem viel gespielt. Keine Übungsformen, sondern so richtig. Jeweils zwei Teams spielen gegeneinander. „Wir erfinden den Handball nicht neu, setzen aber hier und da frische Trainingsimpulse, die noch nicht so bekannt sind“, sagt Coach David, der am letzten Tag der Handballschule die Kinder auch allein ganz gut im Griff hat. Denn Ex-Profi Chrischa Hannawald, der vor 14 Monaten zum dritten Mal Vater geworden ist, muss ein wenig früher in seine bayrische Heimat abreisen.

Neben den handballbegeisterten Heranwachsenden coacht er nämlich seit dieser Spielzeit auch Drittligist HSC Bad Neustadt. Zum Abschied verteilt der 47-Jährige fleißig Autogramme. Ob Camp-Trikot, Ball oder Trinkflasche – die Schüler lassen signieren, was nicht niet- und nagelfest ist. Wann trifft man auch schon mal einen ehemaligen Nationalspieler? Nach der letzten Trainingseinheit gibt’s als Andenken für jeden Teilnehmer zudem eine Urkunde. So dürften die spannenden Tage noch lange im Gedächtnis bleiben.

WAZ-Bericht von Maximilian Pleger

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