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Handball

Montag, 26. März 2018

Großes Interview mit Thorsten Stephan und dem künftigen Co-Trainer Fabian Kling

Schalke 04 und der OSC Dortmund haben gepatzt – und wir sind wieder Tabellenzweiter. Sechs Spiele vor Schluss zeichnet sich ein heißer Endspurt in der Verbandsliga ab. Thorsten, die wichtigste Frage mal direkt zuerst: Ist der Aufstieg bei euch eigentlich überhaupt ein präsentes Thema bei euch?

Stephan: Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht an den Aufstieg denke. Wenn man so weit oben in der Tabelle steht, will man auch das Optimum erreichen. Aber: Wir haben keinen Druck und müssen nicht aufsteigen. Auch das Kalkulieren und Hochrechnen kommender Ergebnisse oder Tabellenkonstellationen überlasse ich sehr gerne anderen Vereinen. Wir beschäftigen uns mit dem nächsten Gegner – und das ist Haltern. Das wird schwierig genug. Unsere Leistung können wir beeinflussen, deshalb voller Fokus auf das nächste Spiel. Nach einem Spiel gucken wir uns dann die Tabelle an und konzentrieren uns auf unsere nächste Aufgabe.

Der Spagat ist ja schon schwierig, oder? Entweder ihr spielt im nächsten Jahr gegen Loxten und Jöllenbeck, dafür aber eine Liga höher – oder ihr spielt auch im nächsten Jahr weiter Verbandsliga, was sicher kein Drama ist! Da gibt’s nämlich haufenweise Derbys in direkter Umgebung vor definitiv vollen Tribünen.

Stephan: Ein Aufstieg in dieser Saison ist ja nicht eingeplant, aber mitnehmen würden wir den natürlich auch. Als Sportler willst du ja immer den größtmöglichen Erfolg. Aber wie gesagt, wir müssen nicht. Und auch ein dritter Platz kann eine sehr gute Saison bedeuten. Egal, ob Loxten oder Hattingen, wir wollen so oder so erfolgreichen und attraktiven Handball spielen. Dann kommen unsere Fans auch gerne in die Halle.

Okay, lass‘ uns wieder auf das Tagesgeschäft schauen. Wie gut tat es euch, nach den zähen letzten Wochen auch mal wieder einen Gegner – und dann war’s auch noch der starke TuS Hattingen – mal wieder richtig deutlich zu schlagen?

Stephan: Die letzten beiden Heimspiele taten natürlich gut. Aber die Höhe des Sieges bedeutet mir weniger als die Art und Weise wie die Mannschaft spielt. Und das war schon ein echter Schritt Richtung Optimum. Wir haben am Ende der Hinrunde eine Siegesserie gegen wirklich gute Gegner hingelegt. Die Form der letzten beiden Spiele deutet darauf hin, dass das wieder möglich sein könnte. Aber das ist kein Selbstläufer. In jedem einzelnen Spiel müssen wir uns zwei Punkte wieder neu erarbeiten, erkämpfen und erspielen. Wenn es mal nicht so gut läuft, kann man bei der Leistungsdichte in der Liga ganz schnell ein Spiel verlieren. Das kann im übrigen auch jederzeit Schalke und Dortmund treffen. Aber das können wir nich beeinflussen und deshalb konzentrieren wir uns immer auf unsere Leistung und die kann sich in dieser Saison sehen lassen.

Fabian, du warst als Zuschauer in unserem Sportzentrum gegen Hattingen dabei. Welchen Eindruck hast du bei dem Spiel von der Mannschaft gewonnen?

Kling: Ich habe einen ganz guten Eindruck von der Mannschaft bekommen. Sie hält das Tempospiel hoch, weiß aber auch, wann sie abbrechen und in Ruhe aufbauen muss. Das Zusammenspiel funktioniert, soll heißen: Jeder baut Druck aufs Tor auf, hat aber auch das Auge für den besser positionierten Mitspieler. Das Mannschaftsgefüge ist gut, alle feuern sich gegenseitig an – ob auf der Bank oder auf dem Feld.

Worauf freust du dich ganz besonders in der nächsten Saison?

Kling: Ich freue mich einfach, mit der Mannschaft zusammen zu arbeiten. Sie ist jung, zielstrebig und macht mit dem Tempospiel das Spiel, was ich auch mag. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft dabei helfen kann, sich weiterzuentwickeln und die Ziele zu erreichen, die sie hat.

Thorsten, ihr habt jetzt noch sechs Spiele vor der Brust – darunter die Top-Spiele gegen Schalke und Dortmund in eigener Halle. Was erwartest du von der Mannschaft?

Stephan: Was ich von der Mannschaft erwarte? Immer das Gleiche: bedingungslosen Einsatz, gepaart mit taktischer Disziplin. So können wir unsere Stärken am besten aufs Spielfeld bringen, haben Erfolg und somit auch das Wichtigste: Spaß am Handball. Dann nehmen wir auch unsere Zuschauer mit und die können uns echt helfen, weil sie in knappen Spielen den Unterschied ausmachen können. Ich wünsche mir, dass unsere Halle in den nächsten Spielen proppevoll wird. Wir werden uns auf jeden einzelnen Gegner gewissenhaft vorbereiten und dann werden wir sehen, welcher Platz in der Tabelle am Ende auf Malle gefeiert wird.

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