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Handball

Samstag, 22. Dezember 2018

Gevelsbergs Aufholjagd glückt: Bommern verliert Topspiel

HSG Gevelsberg-Silschede - TuS Bommern 31:29 (12:15)

TuS: Goldkuhle, Uphues - F. Jung (8), Schmitz (7), Lindner (4), Kaufmann (3), Groß (3), Blechschmidt (2/2), Galys (1), Burbaum (1), Buchholz, Blümel, Tarlinski.

WAZ. Applaus für alle: Bommeraner wie Gevelsberger, Rote wie Grüne: Alle standen nach der Schlusssirene des Verbandsliga-Topspiels auf der Tribüne auf, spendeten beiden Mannschaften Teams stehende Ovationen. Die standen davor, doch während die Roten mitklatschten und -sangen, ließ Bommern geschlossen die Köpfe hängen. Es war ein packendes und spannendes Spiel, an dessen Ende Gevelsberg-Silschede weniger Fehler machte, 31:29 gewann.

„Auf diesem Niveau entscheiden Kleinigkeiten und wir haben in der zweiten Hälfte im Angriff den Faden verloren“, meinte TuS-Trainer Thorsten Stephan nachher. „Insgesamt war es aber eine gute Leistung in einem Spiel zweier gleichstarker Mannschaften.“

Gravierend war der Unterschied zwischen beiden Halbzeiten: Der erste Durchgang endete 12:15 aus Sicht der Gevelsberger, Hälfte zwei dann 19:14. Bommern schaffte es nicht, aus einem fantastischen Start zwei Punkte zu machen.

Schon die Anfangssequenz war bezeichnend. Mehr als eineinhalb Minuten dauerte es, bis Bommern erstmals den Ball in die Hand bekam, trotzdem kam Gevelsberg nicht zum klaren Abschluss. „Das war richtig geil, aber das kannst du niemals 60 Minuten durchhalten“, hatte Thorsten Stephan Verständnis dafür, dass die Deckung nach der Anfangsviertelstunde sichtlich nachließ – von einem absurd hohen Tempo allerdings auch.

Auffällig war, wie Felix Groß und Yannick Blümel Gevelsbergs gefährlichen Kreisläufer Sam Lindemann immer wieder in Doppeldeckung nahmen, Körperkontakt vorne und hinten – das bremste Gevelsbergs Angriff aus. Dass Clemens Uphues vier der ersten fünf Bälle hielt, die auf sein Tor kamen, sorgte mit dafür, dass es nach zwölf Minuten 2:7 stand, nach einer knappen Viertelstunde 3:8. Ab da begann die Gevelsberger Aufholjagd.

Unmittelbar vor und nach dem Seitenwechsel konnte der TuS dank der Tore von Alexander Lindner und Markus Schmitz zwar nochmal auf 12:16 wegziehen. Doch nach 37 Minuten stand es 18:18. Bommern wollte es erzwingen, insbesondere Fabian Jung übernahm viel Verantwortung, traf einige gute Distanzkracher, warf aber auch mehrfach überhastet.

„Uns hat die Lockerheit und Coolness gefehlt, da richtig den Ball laufen zu lassen“, meinte Stephan. Auf der anderen Seite schien plötzlich jeder Abpraller bei der HSG zu landen. Ergebnis war, dass Gevelsberg nach 38 Minuten die erste Führung seit dem 1:0 warf: 19:18.

Bommern hielt das Spiel zwar bis in die Schlussminuten spannend, überstand unter anderem mehr als eineinhalb Minuten vier-gegen-sechs unbeschadet. Nach 50 Minuten provozierte Markus Schmitz ein Offensivfoul, Felix Groß traf im Gegenstoß zum 24:24. Doch es folgte ein 0:3-Lauf zum 27:24 mit zwei vergebenen freien Würfen des TuS.

Thorsten Stephan nahm seine Auszeit, die Schlussphase war ein offener, hitziger Schlagabtausch zweier Schwergewichte. Die letzten beiden Würfe von Silas Kaufmann und Fabian Jung landeten beim Torwart, so dass der TuS sich nachher zwar den Applaus verdient hatte, die Punkte aber in Gevelsberg blieben.

WAZ-Bericht von Philipp Ziser

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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