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Handball

Donnerstag, 03. Januar 2019

Favoritenrolle ist längst vergeben

WAZ. Wer hat den Jahreswechsel am besten verkraftet und kann gleich wieder mit einer starken Leistung in die Vollen gehen und seine Anhänger überzeugen? Ein Bild machen kann man sich davon ab dem heutigen Donnerstag (3. Januar; Beginn: 18 Uhr), wenn im Bommeraner Sportzentrum der Stadtwerke-Cup der Handballer startet. Los geht’s mit der Vorrunde bei den Männern - klarer Favorit im Reigen der fünf teilnehmenden Teams ist ohne Frage der momentane Verbandsliga-Dritte TuS Bommern.

„Ganz egal, worum es im Handball geht: Wenn du auf den Platz gehst, willst du ihn auch als Sieger verlassen“, sagt TuS-Trainer Thorsten Stephan, der mit seiner Mannschaft die letzte Partie vor dem Jahreswechsel bei der HSG Gevelsberg-Silschede knapp mit 29:31 verlor. „Mal sehen, wie gut wir jetzt schon wieder in Schuss sind“, so Stephan. Als langsamer Aufgalopp zum Jahresbeginn kommt ihm das Stadtmeisterschafts-Turnier durchaus gelegen. Zumal man sich in eigener Halle natürlich auch in der Pflicht sieht, den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. „Da haben wir ja schon eine gewisse Verantwortung auch unseren Zuschauern gegenüber“, sagt Bommerns Trainer. Der im Übrigen seinen Kontrakt noch nicht über das Ende der Spielzeit 2018/19 hinaus verlängert hat. „Das hat noch Zeit, da haben wir wirklich keine Eile.“

Bei der Stadtmeisterschaft, die nach dem Modus „Jeder gegen jeden“ ausgetragen wird, wobei bei den Männern die ersten vier Teams am Sonntag noch zu Finale und Spiel und Platz drei antreten müssen, trifft der Verbandsligist am Donnerstag zunächst ab 18.45 Uhr auf die eigene Zweitvertretung sowie ab 21 Uhr in der Neuauflage des Finales von 2018 auf den Bezirksligisten HSV Herbede. Fehlen werden bei den Bommeranern Fabian Jung (krank) und Lukas Burbaum (Urlaub).

Die Herbeder hätten keineswegs etwas dagegen, wenn sie auch in diesem Jahr wieder bis ins Finale kommen würden. „Wir versuchen jedenfalls, das zweitbeste Team zu werden“, übt sich Trainer Marko Weiß in Zurückhaltung. „Um die Bommeraner zu packen, da muss ja schon einiges zusammenkommen.“ Zudem müsse der HSV am ersten Turniertag ohne Matthias Ciesiolka, Sören Hein und Cederic Vohmann auskommen. „Wir haben neun Feldspieler an beiden Tagen - für 30 Spielminuten pro Partie sollte das schon reichen“, so Weiß, der im Turnierverlauf u. a. alle Torleute der ersten und zweiten Mannschaft zum Einsatz bringen will.

Nach dem Abgang des bisherigen Trainers Peter Kasper werde sich beim Wittener TV „hier und da schon ein wenig was verändern“, so Interims-Coach Jan-Felix Löffler. „Vielleicht ist deshalb der Termin der Stadtmeisterschaft doch ganz gut, um sich für das Punktspiel gegen Wetter-Grundschöttel am 13. Januar einzuspielen.“ Dann darf beim WTV auch der 18-jährige Jonas Oberbossel erstmals mitmischen, der vom HSV Herbede zum Club seines Vaters Dirk wechselt. Dafür verlässt Torben Olenik die Wittener bis zum Saisonende in Richtung Haltern-Sythen - „ab der neuen Saison spielt er aber wieder für uns“, sagt Löffler. Der Bezirksliga-Neunte startet am Donnerstag gegen den einzigen Kreisligisten SG ETSV Ruhrtal (18 Uhr), muss später noch gegen die Bommeraner Reserve antreten (20.15 Uhr).

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

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