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Handball

Sonntag, 18. November 2018

Ein schmeichelhafter Punktgewinn

TuS Bommern - PSV Recklinghausen II 23:23

TuS: Biniasch, Grabe; Hallfarth, Menne, Abstins (1), Lang, Wirges, Braun (2), Bernstein (8/4), Köstler (2), Tamko Tuebon (1), Berger (3), Schmidt (2), Striebeck (4).

WAZ. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff war die Stimmung im Keller bei den Verbandsliga-Damen des TuS Bommern. Das 23:23 (15:15) gegen die PSV Recklinghausen II war beileibe nicht das, was man sich vorab von diesem Spiel erwartet hatte.

„Diese Leistung ist mir absolut unerklärlich“, wetterte Trainer Michael Wieczorek. Nachdem die Bommeranerinnen zuletzt zwei starke Auftritte geliefert hatten, standen sie gegen den Mitaufsteiger bisweilen völlig neben sich. Vor allem die Vielzahl der technischen Fehler stieß dem TuS-Coach sauer auf. „Wir wurden ja am Ende nur nicht konsequent dafür bestraft, weil der Gegner auch nicht so stark war.“

Zu Beginn führte der TuS Bommern einmal mit 2:1, lief aber in der Folgezeit stetig einem Rückstand hinterher. Nach 25 Minuten hieß es 14:10 für die Recklinghäuserinnen, die Gegenstoß um Gegenstoß liefen, so zu leichten Toren gegen unkonzentrierte TuS-Damen kamen. Immerhin zeigte die Wieczorek-Sieben Moral, arbeitete sich bis zum Seitenwechsel wieder heran zum 15:15. „Als wir die Deckung umgestellt haben auf eine offensivere Variante, lief es deutlich besser“, so Wieczorek.

Die Achillesferse im Bommeraner Spiel blieb jedoch der Angriff. „Egal, wer da auf den Halbpositionen gespielt hat - alle haben heute enttäuscht“, urteilte der Coach. Josefine Bernstein markierte insgesamt acht Treffer, war in Abschnitt eins auffälligste Akteurin, baute nach der Pause aber gehörig ab, leistete sich ebenso wie Tabea Braun oder Leslie Tamko Tuebon teils völlig unbedrängt gravierende Fehlwürfe.

In der Schlussphase schien es beinahe noch ein Happy-End zu geben, als Chantal Köstler vom Kreis das 23:22 (58.) - Bommerns zweite Führung überhaupt - erzielte und man wenig später erneut in Ballbesitz kam. Zunächst aber jagte Tabea Braun einen Ball in die zweite Etage, dann spielte Josefine Bernstein einen fatalen Fehlpass, der den Gästen das verdiente Remis servierte.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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