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Handball

Montag, 26. Februar 2018

Ein Fall für Bommerns erfahrene Garde

TuS Bommern - SV Westerholt 30:27 (15:12)

TuS: Goldkuhle, Uphues; Lindner (4), Groß (4), F. Jung (6/2), Tarlinski (1), Buchholz (1), Blechschmidt (1), Schmitz (9/1), M. Jung (1), Burbaum (3), Mazur.

WAZ. Es ist noch mal gut gegangen. Beinahe wäre die grandiose Heimserie der Handballer vom TuS Bommern ins Wanken geraten. Erst mit einem energischen Endspurt rettete sich der Tabellenzweite zu einem 30:27 (15:12)-Erfolg über den abstiegsbedrohten SV Westerholt, der wie erwartet ein unangenehmer Gegner war.

„Diese beiden Punkte haben wir uns durch großen Kampf verdient“, so TuS-Trainer Thorsten Stephan nach der spannenden Partie. Wie schon in der Vorwoche bei der Niederlage in Recklinghausen fehlte es den Bommeranern vor allem in der Offensive an Entschlossenheit. Beinahe beängstigend, wie da zahlreiche hochkarätige Chancen verbaselt wurden. So blieb es nahezu über die gesamte Spielzeit hinweg ein zähes Duell, in welches die Gäste aus Herten jede Menge Herzblut hineinlegten. Für das Team um Spielertrainer Philipp Jacob geht’s gegen den Abstieg - da hilft jeder Zähler. Beim Stande von 8:6 (11.) lagen die Westerholter erstmals mit zwei Toren vorn.

Danach folgte allerdings die beste Phase der Stephan-Sieben, die vier Treffer in Serie erzielte - 10:8. Als dann aber nach 17 Minuten Marcel Tarlinski überhart gegen Liga-Toptorschütze David Kryzun zu Werke ging, sah er korrekterweise Rot. „Damit fehlte uns natürlich eine weitere wichtige Option“, so der TuS-Coach, der ohnehin personell nicht aus dem Vollen schöpfen konnte. Immerhin aber war Markus Schmitz wieder an Bord, der nicht nur in der Mitte gut Regie führte, sondern dann auch als Tarlinski-Vertreter im rechten Rückraum überzeugte. „Obwohl auch er ein paar Mal zu überhastet abgeschlossen hat“, so Stephan, dessen Mannschaft immerhin mit einem 15:12 in die Kabine ging.

„In der zweiten Hälfte haben wir dann zumindest besser gedeckt, haben vorne allerdings viel zu viele Fehler gemacht“, monierte der Bommeraner Trainer, der von Minute zu Minute unruhiger wurde, aufgeregt vor seiner Bank entlang tigerte. Offenbar ahnte er, dass da was im Busch war, dass es gegen die bissigen Hertener, die immer wieder über die Kreisposition zu klaren Abschlüssen kamen, richtig eng werden könnte. Verwundert rieben sich auch die TuS-Anhänger die Augen, wie fahrlässig der Tabellenzweite mit seinen Gelegenheiten umging. Folgerichtig schaffte der SV Westerholt nach 47 Minuten den 23:23-Ausgleich, ging kurz darauf durch seinen achtfachen Torschützen gar mit 24:23 in Front.

Jetzt war guter Rat teuer, und die Erfahrenen mussten es richten. Markus Schmitz mit seiner ganzen Dynamik traf zweimal ins Schwarze, dann auch der lange Zeit blass gebliebene Fabian Jung - 26:24 (51.). Bommerns Coach griff zu einem geschickten Schachzug, brachte Kreisläufer Andreas Buchholz, der zuvor schon für die „Zweite“ gespielt hatte. Dass er nichts verlernt hat, bewies er nach tollem Zuspiel von Fabian Jung mit dem 28:26. Ein Jung-Solo sowie ein leichter, erlösender Treffer von Fabian Blechschmidt gegen die nun ihre Deckung auflösenden Hertener brachte schließlich die späte Entscheidung zugunsten des TuS.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: 1. Herren - Verbandsliga

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