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Handball

Donnerstag, 15. März 2018

Ein Derby mit höchstem Tempo

WAZ. „Das war eines unserer besten Spiele in der Hinrunde“, denkt Thorsten Stephan gerne an den Auswärtssieg beim TuS Hattingen zurück. Auch wenn seine Schützlinge seinerzeit personell auf dem Zahnfleisch krochen - dennoch feierten sie einen 42:37-Erfolg im EN-Derby. Am Sonntag (11.30 Uhr, SuFz Bommern) kommt es zum Rückspiel in der Ruhrstadt. Nicht auszuschließen, dass es auch diesmal wieder ein Torfestival zweier so offensivstarker Mannschaften gibt.

„Wir hatten damals unter anderem Fabian Jung gar nicht dabei“, so der Bommeraner Trainer. Einer allerdings erwischte seinerzeit einen Sahnetag - ihm kam die bisweilen allzu offenherzige Deckung der Hattinger sehr entgegen: Markus Schmitz ragte heraus, brachte es auf 14 Treffer - nach wie vor sein Bestwert in dieser Saison. Ob der pfeilschnelle Mittelmann der Bommeraner am Sonntag aber auflaufen kann, ist zumindest fraglich. „Er wird am Donnerstag beim Abschlusstraining locker antesten - ob er spielen kann, wird sich allenfalls kurzfristig entscheiden“, so Thorsten Stephan, der genau weiß, dass das Wohl und Wehe seines Teams auch vom torgefährlichen Ex-Dortmunder abhängt. Zumal auch Linkshänder Silas Kaufmann nach seinem Fingerbruch noch nicht wieder einsatzfähig ist - nach der Osterpause sollte er dann aber seine Comeback feiern können.

Das Hinspiel in Hattingen war seitens der Bommeraner „eine erstklassige Reaktion auf die vorherige Niederlage in Halingen. Ich gehe aber davon aus, dass es am Sonntag ein anderes Spiel wird“, so der 48-jährige TuS-Coach. Auf der Gegenseite steht mit Frank Osterloh ein Trainer, der eine ähnliche Handball-Philosophie vertritt wie Thorsten Stephan. „Ich habe Respekt vor der Hattinger Mannschaft und vor der Art und Weise, wie sie Handball spielt“, sagt der Gevelsberger. Vor allem Linus Großmann sei der Dreh- und Angelpunkt des Spiels der Rot-Weißen, die in der Saison 2016/17 beide Partien gegen die Bommeraner gewannen. „Die Hattinger strahlen auf jeder Position Torgefahr aus“, seien die Gäste nur ganz schwer einzuschätzen.

In eigener Halle allerdings wollen die Wittener natürlich ihren Nimbus wahren, haben bislang alle neun Partien dort für sich entschieden. Letztmals in dieser Spielzeit tritt der TuS Bommern an einem Sonntagvormittag an - „bislang haben wir damit ja gute Erfahrungen gemacht. Ich gehe davon aus, dass auch diesmal die Halle voll werden wird“, so Stephans Vermutung. Mit vier Zählern Rückstand auf Liga-Primus FC Schalke 04, der am Samstag in Siegen ‘ran muss, ist das Thema Aufstieg für die Grün-Weißen noch nicht ganz passé - zumal man die beiden Top-Teams aus Gelsenkirchen und vom OSC Dortmund ja noch in der Halle am Bommerfelder Ring empfängt. Das allerdings erst nach der rund dreiwöchigen Osterpause - dann sollten sowohl Markus Schmitz als auch Silas Kaufmann wieder fit sein.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: 1. Herren - Verbandsliga