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Handball

Freitag, 06. April 2018

Die heiße Phase der Saison kann beginnen

WAZ. Jetzt bloß nicht den Fuß vom Gas nehmen: Die Verbandsliga-Handballer des TuS Bommern sind durch die jüngsten Patzer der Konkurrenz wieder ein ganz heißer Titelkandidat, können es quasi mit ihren eigenen Leistungen selbst bestimmen, ob sie den Aufstieg in die Oberliga schaffen. Ehe es aber ins Gipfeltreffen mit dem FC Schalke 04 geht, haben die Wittener am Samstag (19.30 Uhr) mit Gastgeber HSC Haltern-Sythen noch einen schweren Brocken aus dem Weg zu räumen.

„Ich erinnere mich nur ungern an das Spiel in Haltern in der vergangenen Saison. Das war damals die schwächste Leistung, seit ich Trainer hier in Bommern bin“, würde TuS-Trainer Thorsten Stephan diese 19:38-Klatsche vom Dezember 2016 am liebsten aus seinem Gedächtnis streichen. Die Wittener sind also gewarnt vor den quirligen Seestädtern, die in der Tabelle auf Platz sieben liegen, die sich weder um Auf- noch um Abstieg Gedanken machen müssen. „Das ist eine sehr spielstarke Mannschaft, die auf allen Positionen im Rückraum torgefährlich ist“, weiß Thorsten Stephan. Mit dem Ex-Recklinghäuser Nick Andersen haben die Seestädter einen dynamischen Halblinken im Team, dazu mit Tim Strotmann einen trickreichen, wendigen Spielgestalter, der an einem guten Tag eine gesamte Hintermannschaft narren kann. „Darauf sind wir vorbereitet - wir wissen, was zu tun ist“, so der Bommeraner Trainer.

Im Hinspiel gab’s für den TuS einen letztlich ungefährdeten 30:26-Erfolg - wenn am Samstagabend im Halterner Schulzentrum wieder ein ähnliches Resultat herausspringt, würde es Stephan wohl glatt unterschreiben. Unlängst wechselten die Halteraner den Trainer, Gregor Spiekermann übernahm interimsweise an Stelle von Klaus Steinkötter. Ab der kommenden Serie wird der frühere Hagener Gerard Siggemann den HSC-Kader trainieren.

In den zurückliegenden drei Wochen ging es für die Bommeraner vor allem darum, Kraft zu tanken für den wichtigen Saison-Endspurt. Sechs Partien liegen noch vor dem TuS, darunter einschließlich der Partie am Samstag fünf ganz knifflige Aufgaben gegen starke Konkurrenten. „In der Hinrunde haben wir das gegen diese Gegner ganz gut hinbekommen“, hofft Stephan auf eine ähnliche Serie. Dabei wird er jedoch in den nächsten Wochen auf Spielmacher Marius Jung verzichten müssen, der sich im Training einen Sehnenabriss am Mittelfinger zuzog. „Wie lange er genau ausfällt, lässt sich noch nicht sagen“, so der Coach.

Positiv hingegen für die Bommeraner, dass Linkshänder Silas Kaufmann nach seinem Fingerbruch am Samstagabend vor seinem Comeback steht. Ebenso mit im Kader steht Youngster Yannick Muhr, der als zweiter Kreisläufer eingebaut werden soll. „Wir dürfen jetzt in keinem Spiel auch nur fünf Prozent nachlassen“, fordert Thorsten Stephan. Schließlich soll der Traum vom Titel weiterleben.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

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