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Handball

Montag, 03. Dezember 2018

Die große Silas-Kaufmann-Show

TuS Hattingen - TuS Bommern 31:33

TuS: Goldkuhle, Uphues; M. Jung (2), Buchholz, Galys (1), Kaufmann (9), Groß (3), Burbaum (4), Lindner (4), Blechschmidt (2), Rasch-Blümel (2), Tarlinski (2), Schmitz (4/1).

WAZ. Selten hat sich Thorsten Stephan so viel Zeit genommen, um über einen seiner Spieler regelrecht ins Schwärmen zu geraten. „Silas Kaufmann war überhaupt nicht zu stoppen“, frohlockte der Coach des TuS Bommern nach dem 33:31 (21:17)-Erfolg beim TuS Hattingen, zu dem der Linkshänder gleich neun Treffer beisteuerte.

„Er hat mit allen möglichen Wurfvarianten getroffen, war für die Hattinger dadurch überhaupt nicht zu greifen“, so Stephan nach dem so wichtigen Auswärtserfolg bei einem der heimstärksten Teams der Handball-Verbandsliga. Durch diesen Sieg bleibt der TuS Bommern als Liga-Dritter weiter in Reichweite von Spitzenreiter HSC Haltern-Sythen, empfängt am kommenden Sonntag (11.30 Uhr) den HC TuRa Bergkamen.

Dabei gab’s vor dem Spiel eine denkbar schlechte Nachricht für die Bommeraner. Fabian Jung, einer der Hauptangreifer, musste sich wegen eines Magen-Darm-Infekts abmelden - wieder konnten die Wittener nicht ihre beste Formation aufbieten. Doch Jungs Vertreter war offenbar gut drauf: Lukas Burbaum durfte von Beginn an ‘ran, warf drei der ersten fünf Bommeraner Tore. Was Trainer Stephan jedoch in Abschnitt eins bei seiner Mannschaft nicht passte, war das Rückzugsverhalten. „Wir waren nicht schnell genug hinten, haben uns so zu viele einfache Tore gefangen.“ Es wäre durchaus eine deutlichere Pausenführung möglich gewesen als das 21:17. „Trotzdem war das eine starke Halbzeit, keine Frage“, so der 48-Jährige, dessen Team fast durchweg vorne lag, zwischenzeitlich mit fünf (15:10) und sechs Treffern (19:13; 21:15).

Hatten die Wittener in Sachen Offensive bis dahin vollends zu überzeugen gewusst, ließ es mit ihrer Konsequenz nach dem Wechsel zu wünschen übrig. „Da haben wir auf einmal den Hattinger Torwart abgeschossen. Der war bis dahin überhaupt kein Faktor“, ließ der Trainer wissen. Der Vorsprung schrumpfte auf 23:21 (37.), bis 15 Minuten vor Schluss blieb es eine ganz enge Kiste (27:25). Dann aber nahm Silas Kaufmann wieder das Zepter in die Hand, warf zwei Tore hintereinander - 29:25 (47.).

In der Schlussphase tat sich Bommern im Angriff schwer, nach dem 32:28 (53.) von Australien-Rückkehrer Fabian Blechschmidt, auf dessen Konto aber auch einer von drei verworfenen TuS-Siebenmetern ging, lief nicht mehr viel zusammen. „Hattingen kam immer näher - das Spiel hätte keine fünf Minuten länger dauern dürfen“, so Thorsten Stephan, der erst nach Silas Kaufmanns neuntem Tor zum 33:30 (58.) deutlich ruhiger wurde.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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