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Handball

Sonntag, 11. März 2018

Desaströse zweite Halbzeit

HSV 81 Hemer - TuS Bommern 24:19

TuS: Bergemann, Biniasch; Hallfarth (3), Lang, Bernstein (2/1), Marre, Köstler (5), Tamko Tuebon (5/4), Berger (2), Schmidt (2), Striebeck.

WAZ. War das schon eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft in der Landesliga? Zumindest haben die Damen des TuS Bommern am Samstag mit der 19:24 (14:13)-Niederlage beim HSV 81 Hemer den Spitzenplatz räumen müssen. Den haben jetzt die Sauerländerinnen übernommen, die in der zweiten Halbzeit klar das stärkere Team waren.

Wie schon in der Vorwoche daheim gegen die DJK Oespel-Kley nahm die Partie aus Sicht der Wittenerinnen wieder einen sehr unglücklichen Verlauf. Das personell ohnehin arg gebeutelte Team von Trainer Michael Wieczorek kam eigentlich ganz gut in die Begegnung hinein, machte einen 2:4-Rückstand umgehend wett und lag dann selbst beim 8:6 (14.) erstmals mit zwei Treffern vorn. Kurz darauf hieß es sogar 10:6 für die TuS-Damen, die in der Deckung deutlich konsequenter agierten als bei der Heimklatsche gegen Oespel-Kley.

Vielleicht die entscheidende Szene folgte dann in der 25. Minute. Der TuS Bommern lag mit 13:10 vorn, war auf einem richtig guten Weg, nutzte auch seine Chancen effektiver als zuletzt. Doch bei einem Gegenstoß von Hemer brachte dann Josefine Bernstein ihre Gegenspielerin Ann-Kristin Stöhr zu Fall. Strafwurf, keine Frage. Doch zur Überraschung beider Trainer - selbst Hemers Coach Alfred Klein schüttelte den Kopf - gab’s die Rote Karte gegen Bernstein. Eine gravierende Schwächung der Bommeranerinnen. „Davon haben wir uns kaum noch erholt“, so Wieczorek später. Immerhin ging es noch mit einem 14:13 in die Kabine.

Doch was der Tabellenführer im zweiten Durchgang zeigte, war die vermutlich schwächste Vorstellung der gesamten Saison. In den ersten 18 (!) Minuten gelang dem TuS lediglich ein Torerfolg durch Spielgestalterin Helen Hallfarth. Wild gestikulierte Coach Michael Wieczorek an der Seitenlinie, rief immer wieder seine Kommandos auf den Platz. Doch der Wurm wollte sich einfach nicht mehr aus dem Bommeraner Spiel verabschieden - dabei hatte auch Hemer inzwischen eine seiner wichtigsten Spielerinnen verloren. Ann-Kristin Stöhr sah ebenso Rot (38.) nach einer rüden Attacke gegen Rabea Striebeck, die zum Gegenstoß davongeeilt war. Diesmal gab’s keinen Zweifel an der Entscheidung.

Nach dem 15:16 allerdings wurde das Angriffsspiel der Gäste zunehmend statischer, fehlerhafter. Technische Patzer, die man sonst gar nicht mehr so von der Wieczorek-Sieben kannte, verhalfen Hemer immer wieder zu einfachen Kontertoren - so war die Partie eigentlich schon mit dem 21:16 (50.) entschieden.

Der Frust steckte tief in Michael Wieczorek, der nach dem Abpfiff genervt zu Protokoll gab: „So geht es nicht weiter. Die Mannschaft nimmt mich nicht ernst. Egal, was wir vorher besprechen - es wird sich einfach nicht daran gehalten.“ Da besteht reichlich Redebedarf.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

1. Damen - Landesliga: Tabelle

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