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Handball

Mittwoch, 25. März 2020

Coronavirus: Saisonende in Westfalen bahnt sich an

WAZ. Coronavirus: Das Präsidium des Handballverbandes Westfalen hält es für unwahrscheinlich, dass die Saison wieder aufgenommen werden kann.

In seiner amtlichen Mitteilung hat das Präsidium des Handballverbandes Westfalen (HVW) seine Vereine über die aktuelle Coronavirus-Situation informiert. Und es macht deutlich, dass es sich offenhalten will, den Spielbetrieb gegebenenfalls in einigen Wochen wieder aufzunehmen, „auch wenn wir dies“, so sagt es die Mitteilung, „nach aktuellem Stand der Lage nicht für sehr wahrscheinlich halten.“

Das Schreiben im Wortlaut: „Der HV Westfalen hat – wie auch viele andere Landesverbände des Deutschen Handballbundes – die richtige Entscheidung damit getroffen, indem der Spielbetrieb im Jugendbereich eingestellt wurde und der Erwachsenenbereich pausiert. Danke für die vielen Rückmeldungen und das Verständnis für unsere Entscheidung, den Spielbetrieb im HV Westfalen zu unterbrechen.

Wie wird die kommende Saison angegangen? Das Präsidium des HV Westfalen hat bisher den Spielbetrieb für den Erwachsenenbereich nur ausgesetzt. Mit dieser Entscheidung wollen wir uns die Möglichkeit offenhalten, den Spielbetrieb gegebenenfalls in einigen Wochen wieder aufzunehmen, auch wenn wir dies nach aktuellem Stand der Lage nicht für sehr wahrscheinlich halten.

Dennoch ist es verständlich und nachvollziehbar, dass sich Spieler, Mitglieder, Funktionäre und Vereine nun darüber Gedanken machen, wie und ob die Saison fortgesetzt werden kann und wie die kommende Saison angegangen wird. Genau dieser Fragestellung nimmt sich der Handballverband Westfalen an.

Das Präsidium wird in den nächsten Tagen mögliche Szenarien erarbeiten und eventuell eine im Neu-Deutschen sogenannte Taskforce einrichten. Zudem befasst sich eine übergreifende Arbeitsgruppe im Deutschen Handballbund mit spieltechnischen Konsequenzen für die Saison 2019/20 sowie den eventuell daraus resultierenden Rahmenbedingungen des Spielbetriebs in der Saison 2020/21.

Wir bitten daher alle Mitglieder und Vereine um Geduld, da diese Arbeitsgruppen in Ruhe und ohne Zeitdruck Ergebnisse erarbeiten sollen – zumal es in der jetzigen Situation ohnehin noch nicht absehbar ist, wie sich die nächsten Wochen und Monate entwickeln werden. Hier gilt es für Sportdeutschland, sehr viel Gelassenheit, Geduld und Nachsicht walten zu lassen.

WAZ-Bericht

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