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Handball

Samstag, 23. März 2019

Bommerns Trumpfkarte heißt Uphues

VfL Eintr. Hagen II - TuS Bommern 26:35

TuS: Goldkuhle, Uphues; Groß (3), Blechschmidt (2), Buchholz (2), Rasch-Blümel (3), Mazur (1), Burbaum (2), F. Jung (6/4), Schmitz (4), M. Jung (3), Kaufmann (5), Tarlinski (2), Lindner (2).

WAZ. „Endlich mal wieder in gegnerischer Halle gewonnen“, freute sich Thorsten Stephan, Trainer des TuS Bommern, über den verdienten 35.26 (18:14)-Erfolg am späten Freitagabend beim VfL Eintracht Hagen II. Der erste doppelte Punktgewinn in der Fremde in 2019 für die Wittener.

Diesmal lief in der Tat eine ganze Menge zusammen bei den Grün-Weißen - wie eben auch schon in den drei Partien zuvor. „Wir haben jetzt das vierte Spiel in Serie auf hohem Niveau gespielt - ich weiß nicht, wann das zuletzt der Fall war“, so TuS-Coach Stephan. Schon gleich zu Beginn waren seine Schützlinge hellwach, verteidigten engagiert und erarbeiteten sich dadurch immer wieder Chancen zu einfachen Treffern. Eine 5:2-Führung (9.) war erstes Indiz dafür, wie hungrig die Bommeraner in Hagen waren. Allerdings hatte der Gastgeber in Sebastian Schneider einen Rückraumspieler, der einen blendenden Tag erwischte, sich nahezu kaum einen Fehlwurf aus der zweiten Reihe leistete. Neun Treffer markierte der Eintracht-Shooter - und erst nach einer kurzen Deckung durch Markus Schmitz konnte der TuS ihn einigermaßen bändigen. „Das war der Schlüssel zum Erfolg, dass wir Schneider dann unter Kontrolle gebracht haben“, so Stephan.

Auch wenn sich die Hagener zwischenzeitlich auf 8:9 (17.) herankämpften, blieben die Gäste stetig in Front, erarbeiteten sich nach dem 12:11 dann mit einem energischen Zwischenspurt (alleine Felix Groß warf da mit drei Gegenstößen drei Treffer in Serie) einen 17:11-Vorsprung. Dann aber sah ausgerechnet der bis dahin sehr agile Markus Schmitz nach einer ruppigen Aktion die Rote Karte. Am Boden liegend wurde er getreten, für seine überzogene Reaktion („da habe ich sicher zu heftig reagiert“) musste er vom Feld. „Meine erste Rote Karte im Seniorenbereich“, stellte Schmitz fest, der fortan von der Tribüne aus das abwechslungsreiche Spiel verfolgen musste. Auf seinen Vertreter Marius Jung aber war Verlass: Er fand nahtlos ins Spiel, warf gleich ein sehenswertes Tor. Zur Pause lag der Tabellenzweite recht sicher mit 18:14 vorne.

In Abschnitt zwei, in dem die Bommeraner gleich mal ein 24:15 (37.) vorlegten, war es vor allem Torhüter Clemens Uphues, der Hagen mit seinen Paraden förmlich zur Verzweiflung trieb. „Er hat wirklich überragend gespielt - Clemens war ein entscheidender Faktor heute“, lobte TuS-Coach Stephan den Schlussmann. Auf 27:18 (42.) setzte sich der TuS ab - eine kleine Vorentscheidung. Hagens Reserven waren alsbald verbraucht, spätestens mit dem 30:23 (51.) von Alexander Lindner war der Widerstand der Hausherren gebrochen. „Dass es ein Sieg in dieser Höhe werden würde, das war sicher überraschend. Verdient aber war er allemal“, so das Fazit des Bommeraner Trainers.

INFO: In der zweiten Hälfte spielten die Wittener nicht mehr in ihren weinroten, sondern in grünen Trikots. Frühzeitig schon war Silas Kaufmanns Dress nach einem Zweikampf völlig zerrissen, er spielte danach mit dem Leibchen von Teamkollege Raban Mazur weiter.

Da dieser aber auch gerne noch mitmischen wollte und der TuS nicht über je zwei Trikots des gleichen Satzes verfügte, gestatteten die beiden jungen Schiedsrichterinnen den Wittenern, die zweite Hälfte in ihrem Heimdress zu bestreiten. Jetzt durfte auch Mazur ‘ran - und warf gleich mit seiner ersten Aktion ein Tor (zum 28:22; 49.).

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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