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Handball

Donnerstag, 04. April 2019

Bommerns Trainer zieht im Derby den „Joker“

WAZ. Verlieren die Verbandsliga-Handballer des TuS Bommern in der entscheidenden Phase der Meisterschaft noch ihren zweiten Tabellenplatz? Nach der 28:32-Pleite in Halingen ist das letzte übrig gebliebene Saisonziel ein wenig ins Wanken geraten. Mit einem Heimsieg gegen den TuS Hattingen (Samstag, 19.30 Uhr, SuFz Bommern) könnten die Grün-Weißen jedoch ein Zeichen setzen.

„Es ist immer ein bisschen was Besonderes, wenn Bommern gegen Hattingen spielt“, hat auch der zum Saisonende scheidende Wittener Trainer Thorsten Stephan längst festgestellt. In den Duellen zwischen den beiden EN-Rivalen ging es immer hoch her, vor allem verliefen die Aufeinandertreffen immer recht torreich. „Die letzten drei Spiele gegen Hattingen haben wir aber gewonnen. Ich hoffe, dass das auch so bleibt“, setzt Stephan am Samstagabend ganz einfach auf das Gesetz der Serie.

Aus seinem Respekt vor dem Gegner macht der 49-Jährige aber keinen Hehl: „Der TuS Hattingen spielt den wohl schnellsten Handball in unserer Liga. Da muss man höllisch aufpassen, um deren überfallartige Angriffe einigermaßen einschränken zu können.“ Zuletzt hat mit dieser Qualität auch die HSG Gevelsberg-Silschede leidvolle Erfahrungen gemacht, verlor in Hattingen mit 27:31, lag zwischenzeitlich mit acht Treffern hinten. „Hattingen spielt in diesem Jahr konstanter als zuvor, das macht sie so stark“, so Thorsten Stephan über den Tabellenfünften, der lediglich vier Zähler hinter den Bommeranern liegt und damit die Vizemeisterschaft auch noch nicht abgeschrieben haben dürfte.

Was beim TuS Bommern besser laufen muss, damit es nicht nach der Niederlage in Halingen gleich den nächsten Reinfall gibt? „Wir müssen auf jeden Fall unsere Wurfeffektivität steigern. Ich bin aber sicher, dass die Mannschaft das beherzigen wird.“ Ganz so viele Großchancen wie in der Vorwoche werden die Bommeraner wohl kaum noch einmal liegen lassen - gerade gegen Hattingen würde das in Windeseile bestraft.

Der TuS-Coach kann am Samstag im Derby wieder auf Fabian und Marius Jung bauen, muss aber Kreisläufer Yannick Rasch-Blümel (privat verhindert) ersetzen. Auf der Kreisläufer-Position spielt der Coach daher mit dem Gedanken, einen „Joker“ zu ziehen. Welchen, das lässt er noch im Dunklen.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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