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Handball

Mittwoch, 27. Februar 2019

Bommerns Trainer Thorsten Stephan hört zum Saisonende auf

WAZ. Für die kommende Handball-Saison muss sich der TuS Bommern nach einem neuen Trainer umschauen. Thorsten Stephan teilte dem Vereinsvorstand mit, dass er nach seiner dreijährigen Tätigkeit am Bommerfelder Ring einen Schlussstrich ziehen möchte. In der aktuellen Saison belegen die Grün-Weißen derzeit den zweiten Platz - und der 49-Jährige hätte keineswegs etwas dagegen, wenn das auch am 11. Mai nach dem abschließenden Punktspiel so wäre.

„Ich hatte hier in Bommern zweieinhalb richtig geile Jahre. Und daraus sollen möglichst auch drei werden“, so Stephan. Im Mai 2016 hatte der TuS Bommern den gebürtigen Duisburger als neuen Trainer für die Verbandsliga-Männer vorgestellt, zuvor hatte der Bruder des früheren Welthandballers Daniel Stephan die Damen der HSG Gevelsberg-Silschede trainiert. „Auch dort waren es damals drei Jahre, nach denen ich aufgehört habe. Irgendwann nach dieser Zeit tauchen gewisse Abnutzungserscheinungen auf - und das merke ich auch jetzt“, so Stephan. Nebenbei lässt er anklingen, dass er Bommerns Vereinsmanager Björn Pinno schon bei der internen Weihnachtsfeier mitgeteilt habe, dass er sich mit dem Abschiedsgedanken trage.

„Ich erfinde mich ja als Trainer nicht immer wieder neu. Die Ansprache der Mannschaft gegenüber verändert sich vielleicht, aber die Übungen wiederholen sich nun mal irgendwann.“ Wobei Thorsten Stephan, der als Trainer der Bommeraner nach seiner ersten Saison einen siebten Platz erreichte, im Jahr darauf Dritter wurde und nun wieder eine Position weiter nach oben zu klettern scheint, im Falle eines Aufstiegs in die Oberliga wohl noch mal ins Grübeln gekommen wäre. „Dann“, so der Gevelsberger, „wäre ein neuer Reizpunkt entstanden und man hätte neu überlegen müssen.“ So aber sieht es ganz danach aus, dass der HSC Haltern-Sythen (aktuell mit nur zwei Minuspunkten) das Rennen um den Titel gewinnen dürfte. Die Vizemeisterschaft ist aber allemal ein lohnenswertes letztes Ziel, auch für Thorsten Stephan. „Wir wollen in den letzten Spielen natürlich noch mal richtig Gas geben. Unsere nächste Partie ist in Haltern - darauf freue ich mich jetzt schon“, so der 49-Jährige.

Er sei auf jeden Fall „froh, dass man mir in Bommern damals eine solche Möglichkeit gegeben hat“, ein Team dieses Kalibers übernehmen zu dürfen. „Beim TuS Bommern tickt man ähnlich wie bei meinem alten Club in Gevelsberg. Dort läuft auch alles sehr familiär, jeder kennt da in der Halle jeden.“ Über seine Mannschaft kann Stephan ohnehin kein schlechtes Wort verlieren. „Das ist ein eingeschworener Haufen mit einem tollen Teamgeist. Vielleicht ist der ab und an auch schon zu gut.“ Was er ab dem Sommer zu tun gedenke? „Dann habe ich endlich mehr Zeit für meine Familie. Ich freue mich auf ein bisschen mehr Freizeit“, so Stephan, dessen beide Töchter selbst Handball spielen - und die wollen ihren Vater ja auch so oft wie möglich bei ihren Partien in der Nähe haben.

Bommerns Sportlicher Leiter Thomas Hitzemann ist derweil längst auf der Suche nach einem Nachfolger, führt in dieser Woche ein Gespräch mit dem auserkorenen Wunschkandidaten. „Die Zusammenarbeit mit Thorsten hat wirklich Spaß gemacht, das war eine durchaus erfolgreiche Zeit. Aber jetzt können wir eben auch wieder frischen Wind ‘reinbringen.“

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

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