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Handball

Freitag, 01. Februar 2019

Bommerns Krankenakte ist randvoll

WAZ. Es ist ein wenig ruhiger zugegangen unter der Woche im Training des Handball-Verbandsligisten TuS Bommern. Das lag in erster Linie daran, dass sich eine Reihe von Akteuren aus Krankheitsgründen erst gar nicht blicken lassen konnte. „Ich hoffe aber, dass wir am Samstag dennoch eine schlagkräftige Mannschaft stellen können. Wer genau aufläuft, weiß ich bislang noch nicht“, ist die Zusammensetzung des TuS-Aufgebots vor der Partie bei Teutonia Riemke (Beginn:19.15 Uhr) noch ungewiss.

Auch den Trainer selbst hatte es am Dienstag umgeworfen, die Einheit konnte er ausnahmsweise mal nicht leiten. „Ich will hoffen, dass die Ärzte in Bochum, Witten und Umgebung in dieser Woche ganze Arbeit leisten, damit meine Jungs bis zum Spiel wieder bei Kräften sind“, so der 48-Jährige im Flachs. Immerhin seien „die Linkshänder und meine Spielmacher“ vom derzeit grassierenden Virus nicht betroffen - auch mal ein positives Zeichen vor dem Revierderby in der Nachbarstadt.

Dass es bei Teutonia Riemke in dieser Saison überhaupt nicht rund läuft, dessen ist sich auch der TuS-Trainer bewusst. Gerade mal sieben Pluspunkte haben die Bochumer auf dem Konto, sind vor Plettenberg/Werdohl und Halingen Drittletzter. „Riemke steht in der Tabelle mit dem Rücken zur Wand - die haben sicher nichts zu verlieren in der Partie“, so Stephan. „Sie werden versuchen, uns in Zweikämpfe zu verwickeln. Die werden wir annehmen müssen, um dann unsere spielerische Überlegenheit zum Tragen zu bringen“, so der Coach des Tabellenzweiten.

Der jüngste starke Auftritt der Bommeraner beim 26:23 gegen den OSC Dortmund hat auch Thorsten Stephan beeindruckt. „Da hatten wir den Gegner eigentlich über die gesamte Spielzeit unter Kontrolle. Auch wenn wir zu keiner Zeit nachlassen durften.“ Auch in Riemke wäre Bruder Leichtfuß vermutlich ein schlechter Berater, denn gerade in ihren Heimspielen sind die Teutonen immer wieder mal über sich hinausgewachsen, waren auch in den letzten Vergleichen mit den Bommeranern immer ein unbequemer Gegner. „Riemke verfügt über einen guten, wurfgewaltigen Rückraum. Da müssen wir schon sehr konsequent verteidigen“, weiß Stephan.

Gleichwohl sind die Wittener in diesem Vergleich klarer Favorit. In den letzten acht Spielen hat der TuS 14:2-Punkte geholt, ist weiterhin erster Verfolger der nach wie vor souveränen Halteraner. „Wir wollen sie weiter jagen“, gibt sich Stephan angriffslustig und setzt vor allem wieder auf sein Rückraum-Triumvirat mit Silas Kaufmann, Fabian Jung und Markus Schmitz. Vor allem Letzterer hat inzwischen wieder zu seiner herausragenden Form des vergangenen Jahres gefunden, ist ein immens wichtiger Faktor für die Wittener. „Markus ist in dieser Verfassung unverzichtbar für uns“, sagt sein Trainer.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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