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Handball

Dienstag, 14. Mai 2019

Bommern lässt Herbede zittern

HSV Herbede - TuS Bommern II 27:31

HSV: Bentlage, Lange; Busch (6/6), Schmitz, Ciesiolka (3), Trösken (2), Hake, Meuren, Filla (1), Windfuhr, Mazurek (8), Hirschberg (3), Ehrhard (3), Hoffmann (1). – TuS: Mohr, Maiwald; Speck (4), Kaufmann (2), Prior (1), Grajcar (3), F. Jung (9/5), Jungermann (1), Gebel, Berger, Kiefer (4), Sipos (3/1), Cappenberg, Mazur (4).

WAZ. Beim HSV Herbede geht plötzlich große Abstiegsangst um. Der HSV verlor das Derby gegen den TuS Bommern II mit 27:31 (14:14) und muss deshalb weiterhin um den Klassenerhalt zittern. Unverständnis herrscht auf Herbeder Seite zudem über die Aufstellung der Bommeraner.

Denn neben Raban Mazur, der allerdings schon die komplette Rückrunde für die TuS-Reserve absolvierte, boten die Gäste erstmals auch Fabian Jung auf. Ausgerechnet im Derby. „Das hat uns irritiert. Wir können das als Verein nicht ganz nachvollziehen“, sagte HSV-Trainer Marko Weiß. Denn anders als die Herbeder hatte Bommern den Klassenerhalt bereits vor der Partie gesichert. In Herbede fragen sie sich nun, ob in Bommern ein größeres Interesse daran besteht, den Lokalrivalen in die Kreisliga zu verabschieden.

Bommerns Trainer Günter Biniasch wiegelt allerdings ab. „Für uns ging es da nur um mannschaftsinterne Dinge. Das war ein Vorgriff auf die neue Saison“, so Biniasch. Denn dann soll Fabian Jung, so der Wunsch der TuS-Verantwortlichen, zum festen Stamm der Bezirksliga-Reserve gehören. Zudem habe man die Chance nutzen wollen, die eigenen Saisonziele zu erreichen.

„Deshalb war für mich klar, dass wir voll auf Sieg spielen“, so Biniasch. Durch den Erfolg in Herbede wird Bommern die Saison mit einem positiven Punktekonto und vor dem HSV Herbede beenden. „Um nichts anderes ging es“, so der TuS-Trainer. Der zuletzt so heiße Draht zwischen beiden Klubs scheint jedenfalls vorerst deutlich abgekühlt zu sein.

Der Ärger der Herbeder rührt gewiss auch daher, dass es tatsächlich Mazur und Jung waren, die dem Spiel der Gäste in der zweiten Halbzeit ihren Stempel aufgedrückt haben. „Die haben das Spiel entschieden“, befand Weiß. Zuvor war seine Mannschaft eine Halbzeit lang stets vorne gewesen, erst kurz vor der Pause glich Bommern zum 14:14 aus. „Wir haben in der zweiten Halbzeit konstanter weitergespielt und Herbede hatte ein paar kleine Phasen, in denen sie mehr falsche Entscheidungen getroffen haben als wir“, analysierte Günter Biniasch.

WAZ-Bericht von Marcel Kling

Tabelle: Bezirksliga Ruhrgebiet

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