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Handball

Donnerstag, 01. November 2018

Bommeraner Quartett verbringt Strandtage bei Gruselwetter

WAZ. Vier Akteure des TuS Bommern spielen mit den BHC Sand Devils Minden beim EHF-Champions-Cup auf Sizilien um den Europapokal-Titel.

Wenig Sonnenschein, viel Regen – gruselige Aussichten für das Wetter auf Sizilien in den nächsten vier Tagen. Immerhin sollen die Temperaturen auf bis zu 24 Grad ansteigen, so dass die Beachhandballer, die ab dem heutigen Donnerstag (13 Uhr) beim EHF-Champions-Cup um die europäische Sandplatz-Krone kämpfen, vielleicht doch noch Strandgefühle bekommen. Mit dabei sind auch vier Verbandsliga-Akteure des TuS Bommern, die im Dress der BHC Sand Devils Minden mitmischen.

Bereits am Mittwochnachmittag ging es für Silas Kaufmann, Lukas Burbaum und die Bommeraner Torhüter Clemens Uphues und Stefan Goldkuhle mit Eurowings per Flieger aus Düsseldorf auf die italienische Mittelmeerinsel. Raus aus dem Ligaalltag, rein ins Abenteuer Europapokal. „Wir haben vorher ziemlich genau eine Stunde lang zusammen trainiert“, sagt Linkshänder Kaufmann, dass man vor allem die Grundlagen des Beachhandballs noch einmal aufgefrischt hätte. „Einige waren ja noch nicht so häufig dabei. Ich zum Beispiel“, sagt er.

Gegen die europäische Konkurrenz gehen die BHC Sand Devils allenfalls mit Außenseiterchancen ins Rennen. Schließlich kam schon die Teilnahme relativ unerwartet. Der EHF-Champions-Cup wurde aufgrund des hohen Interesses aufgestockt und wird in diesem Jahr erstmals mit 32 Mannschaften ausgetragen (16 Männer- und 16 Frauenteams). Gut für die „Sandteufel“, die als Nachrücker einen begehrten Startplatz ergatterten. „Die Nachnominierung ist sehr unerwartet, aber dafür umso erfreulicher“, erklärt Vereinspräsident Markus Südmeier. Aufgrund der kurzfristigen Planung gehe man aber ohne „Riesen-Ambitionen“ ins Turnier, führt der Ex-Nationalspieler aus.

Titelverteidiger ist das russische Team Ekaterinodar aus der Millionen-Metropole Krasnodar am Schwarzen Meer. „Die haben einen Spieler mit dem Nachnamen ‘Kalashnikov’. Dementsprechend kräftig soll der auch werfen. Ich bin mal gespannt“, flachst Kaufmann. Sollte Ekaterinodars Roman Kalashnikov mit dem Handball auch nur annähernd eine ähnliche Durchschlagskraft wie das gleichnamige Sturmgewehr aus russischer Produktion entwickeln können, dürften sich die TuS-Keeper Clemens Uphues und Stefan Goldkuhle wohl weit weniger auf eine Begegnung freuen.

Wenn die beiden sich wider Erwarten nichts Schöneres vorstellen können, müssen die Sand Devils zunächst aber die Vorrunde überstehen. Am Donnerstag (13 Uhr) geht’s gegen Os Repetidos BH aus Portugal. Freitag stehen dann die Partien gegen die holländischen Nachbarn von Hiekka Hauskaa (10.45 Uhr) und die Ungarn von Dinamit BHC (15.15 Uhr) an. „Ein schönes Ziel wäre natürlich, wenn wir einmal auf dem Hauptplatz spielen könnten“, verrät Kaufmann. Dazu muss der BHC in seiner Gruppe mindestens Zweiter werden.

WAZ-Bericht von Maximilian Pleger

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