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Verein

Donnerstag, 15. November 2018

Bochumer VW-Händler fährt auf TuS Bommern ab

WAZ. Der TuS Bommern hat eine dreijährige Partnerschaft mit dem VW-Autohaus Wicke aus Bochum geschlossen. „Für beide Seiten vielversprechend.“

An strategischen Partnern, die den Verein seit langem unterstützen, mangelt es dem TuS Bommern durchaus nicht. Jetzt schlossen die Clubverantwortlichen einen Kontrakt mit einem großen Bochumer Autohaus: VW Wicke aus dem Süden der Nachbarstadt wird die Wittener in den kommenden drei Jahren unterstützen. „Eine Vereinbarung, die sicherlich für beide Seiten vielversprechend ist“, sagte Wicke-Geschäftsführer Uwe Gehrmann.

Persönlich bekannt mit TuS-Vereinsmanager Björn Pinno war Gehrmann schon länger. „Wir haben dann auch mal locker über den Vereinssport gesprochen und kamen dann schnell dazu, dass wir uns mal näher mit einer Partnerschaft auseinandersetzen“, ließ der Unternehmer wissen. Letztlich war es ein Besuch Gehrmanns im Sportzentrum am Bommerfelder Ring, das ihn überzeugte. „Ich war überrascht von der Professionalität, mit der hier gearbeitet wird. Die Verantwortlichen stecken großes Engagement in ihren Club.“

Die beträchtliche Sponsorenwand in der Bommeraner Halle, in der es nun künftig die „Wicke-Lounge“ geben wird, hinterließ ebenso Eindruck beim Geschäftsführer des Autohauses, das jährlich 40 Mio. Euro umsetzt, mit seiner Bilanz deutschlandweit auf Rang sieben der VW-Vertragspartner liegt. Wie genau die Unterstützung des Betriebes für den TuS Bommern aussehen wird, dazu äußerte sich Björn Pinno: „Natürlich wird es auch eine jährliche finanzielle Zuwendung geben.“ Zahlen im Detail wollte er nicht nennen, es solle sich um einen vierstelligen Betrag pro Jahr handeln Wichtig sei für den Club, „dass Wicke unseren Mitgliedern Top-Konditionen anbieten kann. Eventuell benötigen auch unsere Sportler mal ein Fahrzeug - auch da kann man sicher übereinkommen“, wie Pinno ergänzte. „Wir können hier ja keine Autos verkaufen, aber immerhin doch gute Kontakte knüpfen.“

Mit der neuen Namensgebung für das Foyer des Sportzentrums schließt sich der TuS Bommern an Nachbarvereine wie TuRa Rüdinghausen („Coffee-at-work-Arena“) oder den SV Bommern 05 („Gaslock-Arena“) an, die mit einem ähnlichen Modell schon eine zusätzliche Finanzspritze durch Sportsponsoring erreicht hatten. Weitere Vereine in der Ruhrstadt beschäftigen sich ebenfalls mit einer so lukrativen Geldquelle.

„Wir sind ja kein Verein nur für den Breitensport, sondern wollen auch im Leistungsbereich nach vorne - vor allem mit unseren Handballern“, sagt Pinno. Dass die TuS-Männer mittelfristig den Aufstieg in die Oberliga anpeilen, ist schließlich kein Geheimnis. Ebenso wenig, dass man dort nur mit einer finanziell starken Basis mitmischen kann. „Es gibt Clubs in der vierten Liga, die haben einen Etat von 250.000 Euro nur für diese eine Mannschaft“, so der TuS-Manager. Insofern ist die erstmalige Partnerschaft, die laut Uwe Gehrmann vor allem „von der Präsenz“ lebt, ein wichtiger Schritt für den Wittener Großverein, seine zukünftigen Ziele zu erreichen.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

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