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Handball

Montag, 07. Januar 2019

Auch mit Buff sackt SG den Titel ein

WAZ. Den Spielplan für den Stadtwerke-Cup der Handballerinnen hatte man ganz bewusst so zusammengestellt, dass die zehnte und letzte Gruppenpartie der beiden nominell stärksten Teams über die Vergabe des Titels entscheiden musste. Die SG ETSV Ruhrtal als einziger Oberligist im Teilnehmerfeld wurde letztlich ihrer Favoritenrolle gerecht, gewann das Duell mit dem TuS Bommern mit 10:8 und reckte somit am Sonntagnachmittag auch unter dem neuen Trainer Daniel Buff verdientermaßen die Siegertrophäe in die Höhe.

Fünf Teams traten nach dem Modus „Jeder gegen jeden“ im Bommeraner Sportzentrum an - für alle Aktiven war es ein ziemlich intensiver Tag. Vor allem für die beiden unterklassigen Teams der HSG Annen-Rüdinghausen (Kreisliga) und des HSV Herbede II war es auch ein bisweilen recht frustrierendes Turniererlebnis. Denn gegen die „großen Drei“ hatten die Außenseiter erwartungsgemäß nicht viel auszurichten, das Leistungsgefälle in diesen Partien war schon enorm. Resultate wie das 23:1 der SG ETSV Ruhrtal gegen Annen-Rüdinghausen oder das 22:4 im internen Herbeder Vergleich waren nicht dazu angetan, für große Spannung zu sorgen. Vielleicht wäre da für die Zukunft ein anderer Modus zielführender.

Erstmals so richtig spannend wurde es beim Verbandsliga-Landesliga-Vergleich, den der höherklassige TuS Bommern am Ende mit 13:11 gegen den HSV Herbede gewann. Es war eine Partie auf Augenhöhe, bei der vor allem Herbedes Torhüterin Sophie Gust mit großartigen Paraden auf sich aufmerksam machte. Als Herbede ganz dicht dran war, kurz vor dem Ausgleich in der Schlussminute stand, erlöste Bommerns Lena Berger ihr Team gegen eine nun ganz offene Deckung mit dem 13. Treffer.

Die Herbederinnen, obwohl nur mit einem ganz knapp bemessenen Kader angetreten, behaupteten sich ihrerseits problemlos gegen die eigene Zweitvertretung und gegen die HSG Annen-Rüdinghausen, belegte somit verdient Rang drei. Am Oberligisten SG ETSV Ruhrtal biss sich das Team von Trainer Uli Müller beim 5:18 die Zähne aus, tat sich vor allem gegen die körperlich starke Abwehr sehr schwer und fing sich einen Gegenstoßtreffer nach dem anderen.

Somit lief alles auf das Duell zwischen der SG ETSV Ruhrtal und dem TuS Bommern hinaus. Beide standen vor dem abschließenden Gruppenspiel mit 6:0-Zählern da. Bis auf die erkrankte Spielmacherin Maike Behler und Rekonvaleszentin Julia Lewe bot der Oberligist seine stärkste Formation auf. Und so verwunderte es schon ein wenig, dass die SG-Damen anders als in der jüngeren Vergangenheit einige Schwierigkeiten hatten, den Bommeraner Widerstand zu brechen.

Beide Teams leisteten sich vor allem in den ersten zehn Minuten reihenweise technische Patzer und Fehlwürfe - so hieß es nach einem Treffer von TuS-Akteurin Tabea Braun nach elf Minuten 4:3 für die Verbandsliga-Sieben. „Wir haben in vielen Szenen zu sehr den Weg durch die Mitte und zu Kreisläuferin Jessica Hackerts gesucht“, so die spätere Analyse von SG-Coach Daniel Buff, der dann aber nach zwei Treffern von Jenny Böhmer eine 6:5-Führung seines Teams registrierte. Daniela Schabacker parierte einen Strafwurf von Braun, nach 24 Minuten aber war beim Stand von 8:8 wieder alles möglich. Erst die Tore von Kathrin Lünemann und in letzter Sekunde von Larissa Herrmann bescherten dem Oberligisten den nächsten Stadtmeister-Titel.

„Wir haben uns gut aus der Affäre gezogen - darauf lässt sich bestimmt aufbauen“, so TuS-Aushilfscoach Mathias Kilfitt, der sich nun weiter auf die Suche nach einem Nachfolger für Coach Michael Wieczorek, der Ende des Jahres sein Amt zur Verfügung gestellt hatte, den der Club aber gerne weiter an sich binden würde, begeben kann.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

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