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Demenzsport

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Alzheimer Gesellschaft bietet neue Schulung an

WAZ. Frieda und Clara können mit ihren Kuscheleinheiten so einiges bewirken. Deshalb nimmt Frauchen Maren Regenhardt die Zwergrauhaardackel regelmäßig mit zur Demenz-Sportgruppe des TuS Bommern. Auf manche der Demenzkranken haben die Hündinnen eine beruhigende Wirkung. Diesen Effekt macht sich die Alzheimer Gesellschaft Witten-Wetter-Herdecke in ihrer ersten Schulung zur Demenz-Begleitung zunutze.

Diese findet an zwei Wochenenden im November in der Selbsthilfe-Kontaktstelle an der Dortmunder Straße statt. „Wir freuen uns seit unserer Gründung vor drei Jahren, nun die erste Weiterbildung anbieten zu können“, sagt Petra Möller von der Alzheimer Gesellschaft.

Die Fortbildung richtet sich an Menschen, die aus beruflichen Gründen, aber auch ehrenamtlich oder privat Demenzerkrankte begleiten. Die 40 Unterrichtsstunden bilden zu medizinischen und juristischen Grundlagen aus. Darüber hinaus werden Kompetenzen zur Konfliktlösung vermittelt. „Wertschätzung und Einfühlungsvermögen sind besonders wichtig im Umgang mit Demenzkranken“, sagt Vorstandsmitglied Corinna Kaufhold. Auf die Gefühle der Betroffenen sollten Angehörige mit Verständnis reagieren. Das können die Pflegenden mit Mimik und Gestik zeigen oder auch mit Worten. In der Schulung werden diese Fähigkeiten in Rollenspielen trainiert.

Zum Einsatz kommen dabei auch Frieda und Clara. Denn der Kontakt mit Hunden kann Demenzkranken helfen, wenn sie sich aufgewühlt fühlen. „Wenn der Betroffene Tiere mag, kann es beruhigend sein, eine Hündin wie Frieda zu streicheln“, sagt Petra Möller, die die Demenz-Sportgruppe leitet.

„Viele fangen dann auch an, alte Erinnerungen über ihre Hunde zu erzählen“, ergänzt Arzthelferin Maren Regenhardt. Ihre Frieda hat ein Zertifikat, dass sie für die erschwerte Begleitung geeignet ist und nicht bellt oder beißt. Regenhardt: „Und auch Clara liebt es, zu knuddeln.“

WAZ-Bericht von Thuy-An Nguyen

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