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Handball

Montag, 18. März 2019

„Offener Kampf“ bleibt ohne Sieger

TuS Bommern - HSG Gevelsberg-Silschede 25:25

TuS: Goldkuhle, Uphues; M. Jung, Buchholz, Kaufmann (4), Groß (1), Burbaum (2), Lindner (1), Jung (10/3), Blechschmidt (1), Rasch-Blümel (1), Tarlinski (1), Schmitz (4).

WAZ. Es bleibt dabei: Gegen die ärgsten Widersacher in dieser Verbandsliga-Saison können die Handballer des TuS Bommern einfach nicht gewinnen. Vor rund 450 Zuschauern gab es in einem gutklassigen Topspiel ein 25:25 (13:10) gegen den Tabellendritten HSG Gevelsberg-Silschede. Doch wie schon in der Woche zuvor schenkten die Bommeraner in der entscheidenden Phase eine Fünf-Tore-Führung her.

„Ich habe es meiner Mannschaft vor dem Spiel noch gesagt: Gevelsberg hat ein Team, das zu keinem Zeitpunkt aufgibt. Das war hier heute ein offener Kampf, und mit dem Remis kann ich unter dem Strich ganz gut leben“, so das Fazit von TuS-Coach Thorsten Stephan, der gegen seinen Ex-Club wohl auch gerne beide Zähler eingesackt hätte. So aber verteidigten die Grün-Weißen einstweilen zumindest ihren zweiten Platz.

Dass es letztlich nicht zum Sieg reichte gegen ein starkes Gevelsberger Team, das lag in erster Linie an HSG-Torhüter Christian Scholz. Der frühere Herbeder wuchs am Samstagabend über sich hinaus, zog den Bommeranern mehrfach den Zahn. Schon in der Anfangsphase parierte er mehrfach gegen den auf Rechtsaußen beginnenden Marcel Tarlinski, hielt zudem zwei Siebenmeter. „Er hat heute eine absolut Oberliga-würdige Leistung gezeigt“, so HSG-Coach Sascha Simec.

Dessen Team in der Anfangsphase die Nase leicht vorn hatte, beim 8:6 (17.) erstmals mit zwei Treffern führte. Angeführt vom in Durchgang eins sehr auffälligen Markus Schmitz wendete Bommern das Blatt, erzielte vier Treffer in Serie zum 12:9 (25.). Die TuS-Defensive leistete Akkordarbeit gegen die druckvoll agierenden Gäste, Clemens Uphues hatte wie sein Gegenüber viele gute Szenen.

In den ersten Minuten nach dem Wechsel schien die Stephan-Sieben eine kleine Vorentscheidung erzwingen zu können. Linksaußen Felix Groß besorgte das 16:11 (34.), doch die Gevelsberger (mit lediglich drei Feldspielern als Ersatz auf der Bank) ließen sich nicht abschütteln, bekamen die zweite Luft. „Wir haben gemerkt, dass Bommerns Rückzugsphase immer schwächer wurde - zugleich haben wir uns als Team immer weiter gesteigert“, stellte der HSG-Trainer fest, dessen Team nicht nur nach 41 Minuten zum 17:17 ausglich, sondern bald darauf mit 20:19 führte (49.). „Leider haben wir in unseren schnellen Phasen nicht strukturiert genug nach vorne gespielt“, haderte Thorsten Stephan mit der Punkteteilung.

Dass sein Team rechtzeitig noch mal zurückschlagen konnte und die Hand an einem möglichen Sieg hatte, lag vor allem am zehnfachen Torschützen Fabian Jung, dessen gewaltiger Treffer zum 21:21 auch den Gäste-Coach mit der Zunge schnalzen ließ. „Da hat er mächtig einen ‘rausgehauen - das war Drittliga-Niveau“. Gevelsbergs Kreisläufer Sam Lindemann traf zum 25:25, die verbleibenden knapp 60 Sekunden wusste der TuS Bommern wie schon in der Vorwoche nicht mehr fürs Siegtor zu nutzen.

WAZ-Bericht von Oliver Schinkewitz

Tabelle: Verbandsliga St. 2

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